Grabstelle

Grabstelle (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Grabstelle die Grabstellen
Genitiv der Grabstelle der Grabstellen
Dativ der Grabstelle den Grabstellen
Akkusativ die Grabstelle die Grabstellen

Worttrennung:

Grab·stel·le, Plural: Grab·stel·len

Aussprache:

IPA: [ˈɡʁaːpˌʃtɛlə]
Hörbeispiele:  Grabstelle (Info)
Reime: -aːpʃtɛlə

Bedeutungen:

[1] Ort/Platz, wo ein Grab geplant ist oder sich bereits befindet

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Grab und Stelle

Sinnverwandte Wörter:

[1] Grabstätte

Oberbegriffe:

[1] Stelle

Beispiele:

[1] „Die Grabstelle ist heute ein nationales Denkmal der Sokehs.“[1]
[1] „In Hongkong muss man für eine eigene Grabstelle innerhalb der Stadtgrenzen mittlerweile umgerechnet 28000 Euro bezahlen.“[2]
[1] „Seine Grabstelle hat er endlich vor sechs Monaten gekauft.“[3]
[1] „Doch der Ehrenfriedhof war ausschließlich für Personen bestimmt, die sich um den Staat verdient gemacht hatten, und das Politbüro allein entschied, wer dort eine Grabstelle erhalten solle.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Grabstelle
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Grabstelle
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGrabstelle
[1] Duden online „Grabstelle

Quellen:

  1. Joachim Mohr: Kokosnüsse und Kannibalen. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 84-87, Zitat Seite 87.
  2. Franziska Knupper: Dem Himmel so nah. In: chrismon plus. Mai 2017, ISSN 1619-6384, Seite 40
  3. Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend. Roman. 5. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003, ISBN 3-462-02725-5, Seite 243. Erstmals 1956 erschienen.
  4. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 639. 1. Auflage 2025.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Grabstele