Grauer Bruch

Grauer Bruch (Deutsch)

Substantiv, m, Wortverbindung, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ Grauer Bruch
—
Genitiv Grauen Bruchs
Grauen Bruches
—
Dativ Grauem Bruch
—
Akkusativ Grauen Bruch
—
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ der Graue Bruch
—
Genitiv des Grauen Bruchs
des Grauen Bruches
—
Dativ dem Grauen Bruch
—
Akkusativ den Grauen Bruch
—
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein Grauer Bruch
—
Genitiv eines Grauen Bruchs
eines Grauen Bruches
—
Dativ einem Grauen Bruch
—
Akkusativ einen Grauen Bruch
—

Worttrennung:

Grau·er Bruch, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌɡʁaʊ̯ɐ ˈbʁʊx]
Hörbeispiele:  Grauer Bruch (Info)

Bedeutungen:

[1] Weinbau: Ausscheidung einer Eisenphosphatsäureverbindung aus dem Wein

Herkunft:

Wortverbindung aus dem Adjektiv grau und dem Substantiv Bruch

Synonyme:

[1] Weißer Bruch

Oberbegriffe:

[1] Bruch, Weinfehler, Weintrübung

Beispiele:

[1] Beim Grauen Bruch zeigt sich zu Beginn in den Weinen ein weißer Schleier, der dann einen bläulichen Schimmer annimmt.[1]
[1] „Der weiße oder graue Bruch tritt hauptsächlich bei gerbstoff- und säurearmen, aber eisenreichen Weißweinen mit sehr hohem Phosporsäuregehalt auf.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Holger Vornholt, Joachim Grau: Wein Enzyklopädie. Mit dem Weinlexikon A-Z von Hans Ambrosi (mit Genehmigung des Gräfe und Unzer Verlag, München). Serges Medien, Köln 2001, Seite 646, Eintrag „Bruch“ und dort speziell „Grauer Bruch“

Quellen:

  1. ↑ nach: Holger Vornholt, Joachim Grau: Wein Enzyklopädie. Mit dem Weinlexikon A-Z von Hans Ambrosi (mit Genehmigung des Gräfe und Unzer Verlag, München). Serges Medien, Köln 2001, Seite 646, Eintrag „Bruch“
  2. ↑ Holger Vornholt, Joachim Grau: Wein Enzyklopädie. Mit dem Weinlexikon A-Z von Hans Ambrosi (mit Genehmigung des Gräfe und Unzer Verlag, München). Serges Medien, Köln 2001, Seite 646, Eintrag „Bruch“