Hemmungslosigkeit

Hemmungslosigkeit (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Hemmungslosigkeit die Hemmungslosigkeiten
Genitiv der Hemmungslosigkeit der Hemmungslosigkeiten
Dativ der Hemmungslosigkeit den Hemmungslosigkeiten
Akkusativ die Hemmungslosigkeit die Hemmungslosigkeiten

Worttrennung:

Hem·mungs·lo·sig·keit, Plural: Hem·mungs·lo·sig·kei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈhɛmʊŋsˌloːzɪçkaɪ̯t], [ˈhɛmʊŋsˌloːzɪkkaɪ̯t]
Hörbeispiele:  Hemmungslosigkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] Haltung/Verhalten, die von keinen moralischen, rechtlichen oder sonstigen, allgemein akzeptierten Prinzipien kontrolliert werden

Herkunft:

Ableitung zum Adjektiv hemmungslos mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -igkeit

Sinnverwandte Wörter:

[1] Maßlosigkeit, Ungezügeltheit, Zügellosigkeit

Beispiele:

[1] „Dann schleicht sich Bewunderung ein für diese Hemmungslosigkeit.“[1]
[1] „Die Neurose Rétifs, bestehend in der Hemmungslosigkeit eines Durchgängers, brachte keine Verwicklungen, weil er keine Anlage um Bösewicht hatte, wie er selber weiß.“[2]
[1] „Dem war keineswegs so, da in derselben Zeit führende Politiker sich dem kapitalistischen Wirtschaften mit der größten Hemmungslosigkeit hingaben.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hemmungslosigkeit“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Hemmungslosigkeit“
[*] The Free Dictionary „Hemmungslosigkeit“
[1] Duden online „Hemmungslosigkeit“

Quellen:

  1. ↑ Kristina Läsker: „Vaterlandslose Gesellen“. In: Stern. Nummer Heft 10, 2017, Seite 54–59, Zitat Seite 57.
  2. ↑ Otto Flake: Marquis de Sade. Mit einem Anhang über Rétif de la Bretonne. Mit zwei Nekrologen auf Otto Flake von Rolf Hochhuth. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1966, Seite 134. Zuerst 1930.
  3. ↑ Christoph Marx: Mugabe. Ein afrikanischer Tyrann. 1. Auflage. C.H.Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-71346-0, Seite 170.