Herbstsonne

Herbstsonne (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Herbstsonne
—
Genitiv der Herbstsonne
—
Dativ der Herbstsonne
—
Akkusativ die Herbstsonne
—

Worttrennung:

Herbst·son·ne, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈhɛʁpstˌzɔnə]
Hörbeispiele:  Herbstsonne (Info)

Bedeutungen:

[1] Wetter: die Sonne in ihrer Art, wie sie im Herbst scheint

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Herbst und Sonne

Gegenwörter:

[1] Frühlingssonne, Sommersonne, Wintersonne

Beispiele:

[1] „Wieder einmal sitzt man von goldener Herbstsonne beschienen unter einem Nußbaum im Garten beieinander.“[1]
[1] „Inzwischen war es kalt geworden, von der spanischen Herbstsonne war kaum mehr ein blasser Schimmer am immergrauen Himmel zu entdecken.“[2]
[1] „Es war später Nachmittag, die Herbstsonne stand tief und blendete.“[3]
[1] „Die meisten Pflanzen hat sie selbst aus den Samen, die sie noch in der Herbstsonne getrocknet hat, gezogen.“[4]
[1] „Beide waren mit Handarbeiten beschäftigt, und die Herbstsonne leuchtete zu ihnen herein.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Herbstsonne“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Herbstsonne“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Herbstsonne“
[1] The Free Dictionary „Herbstsonne“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Herbstsonne“
[1] Duden online „Herbstsonne“

Quellen:

  1. ↑ Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 210; zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Herbstsonne“
  2. ↑ Markus Maria Weber: Ein Coffee to go in Togo. Ein Fahrrad, 26 Länder und jede Menge Kaffee. 2. Auflage. Conbook Medien, Meerbusch 2016, ISBN 978-3-95889-138-8, Seite 161.
  3. ↑ Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter. Roman. btb, München 2019, ISBN 978-3-442-71754-5, Seite 121.
  4. ↑ Linda Zervakis: Etsikietsi. Auf der Suche nach meinen Wurzeln. Rowohlt, Hamburg 2020, ISBN 978-3-499-63442-0, Seite 165.
  5. ↑ Halldór Laxness: Islandglocke. Roman. Suhrkamp Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main 1975, ISBN 3-518-06728-1, Seite 246. Isländisch 1943-1946.