Herzensgüte
Herzensgüte (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Herzensgüte | — |
| Genitiv | der Herzensgüte | — |
| Dativ | der Herzensgüte | — |
| Akkusativ | die Herzensgüte | — |
Worttrennung:
- Her·zens·gü·te, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈhɛʁt͡sn̩sˌɡyːtə]
- Hörbeispiele: Herzensgüte (Info)
Bedeutungen:
- [1] große, von Herzlichkeit und Zuneigung geprägte Güte
Herkunft:
- Ableitung des Substantivs vom Adjektiv herzensgut mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -e (plus Umlaut)
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Warmherzigkeit
Oberbegriffe:
- [1] Güte
Beispiele:
- [1] „Die Herzensgüte meiner Oma entfaltete sich an dem großen gusseisernen Ofen, auf dem sie von morgens bis abends kochte, und mein Opa machte Späße dazu, auch von morgens bis abends.“[1]
- [1] „Sie schrieb das seiner zarten Verschämtheit und Herzensgüte zu, die ihrer Meinung nach allen anderen Menschen genau ebenso galt wie ihr.“[2]
- [1] „Ihr Ehemann war kein warmherziger Partner, auch mangelte es ihm an Herzensgüte, an einer aufgeschlossenen Zuneigung und vor allem an Humor, er war, wie Kathinka gesagt hatte, unlustig.“[3]
Übersetzungen
[1] große, von Herzlichkeit und Zuneigung geprägte Güte
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Herzensgüte“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Herzensgüte“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Herzensgüte“
- [*] The Free Dictionary „Herzensgüte“
- [1] Duden online „Herzensgüte“
Quellen:
- ↑ Helge Timmerberg: Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich. Piper, München 2015, ISBN 978-3-492-40582-9, Zitat Seite 133.
- ↑ Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 860. Russische Urfassung 1867.
- ↑ Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 48. 1. Auflage 2025.