Heulkrampf

Heulkrampf (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Heulkrampf die Heulkrämpfe
Genitiv des Heulkrampfes
des Heulkrampfs
der Heulkrämpfe
Dativ dem Heulkrampf den Heulkrämpfen
Akkusativ den Heulkrampf die Heulkrämpfe

Worttrennung:

Heul·krampf, Plural: Heul·krämp·fe

Aussprache:

IPA: [ˈhɔɪ̯lˌkʁamp͡f]
Hörbeispiele:  Heulkrampf (Info)

Bedeutungen:

[1] kaum beherrschbares, krampfartig auftretendes Heulen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs heulen und dem Substantiv Krampf

Sinnverwandte Wörter:

[1] Weinkrampf

Oberbegriffe:

[1] Krampf

Beispiele:

[1] „Nach einem eigenartigen Heulkrampf hatte er sich die Nacht um die Ohren geschlagen und das Schwarzenviertel abgeklappert.“[1]
[1] „Sie bekommt einen Heulkrampf und dreht das Radio lauter.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Heulkrampf
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Heulkrampf
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Heulkrampf
[1] Duden online „Heulkrampf

Quellen:

  1. James Ellroy: Blutschatten. Ullstein, Berlin 2018, ISBN 978-3-548-29001-0, Seite 416.
  2. Jón Atli Jónasson: Schmerz. Ein Fall für Dora und Rado. 2. Auflage. Scherz, Frankfurt/Main 2024 (übersetzt von Freyja Melsted), ISBN 978-3-651-00134-3, Seite 94. Isländisches Original Reykjavík 2022.