Hexenkessel
Hexenkessel (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Hexenkessel | die Hexenkessel |
| Genitiv | des Hexenkessels | der Hexenkessel |
| Dativ | dem Hexenkessel | den Hexenkesseln |
| Akkusativ | den Hexenkessel | die Hexenkessel |
Worttrennung:
- He·xen·kes·sel, Plural: He·xen·kes·sel
Aussprache:
- IPA: [ˈhɛksn̩ˌkɛsl̩]
- Hörbeispiele: Hexenkessel (Info)
Bedeutungen:
- [1] Ort, an dem ein unübersichtliches Durcheinander herrscht
- [2] fiktives Gefäß, in dem Hexen Zaubertränke brauen
Herkunft:
- Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Hexe und Kessel mit dem Fugenelement -n
Beispiele:
- [1] „Ringsum tobt ein Hexenkessel.“[1]
- [1] „Wie ich vor den Toten stehe, denke ich an den Krieg, an den Hexenkessel im Priesterwald, an die zahllos Hingemordeten Europas.“[2]
- [2] „Sie gehört in Zaubertränke, ziert Hexenkessel und Gruseldekorationen – die Kröte gilt seit Jahrhunderten als Sinnbild des Unheimlichen.“[3]
Übersetzungen
[1] Ort, an dem ein unübersichtliches Durcheinander herrscht
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[2] fiktives Gefäß, in dem Hexen Zaubertränke brauen
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [2] Wikipedia-Artikel „Hexenkessel“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hexenkessel“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Hexenkessel“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Hexenkessel“
- [1, 2] The Free Dictionary „Hexenkessel“
- [1] Duden online „Hexenkessel“
Quellen:
- ↑ Wolfgang W. Parth: Vorwärts Kameraden wir müssen zurück. Deutscher Bücherbund, Stuttgart, Seite 180
- ↑ Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 170 f. Erstauflage 1933.
- ↑ wissen.de – Artikel „Skurriler Trend: Bitte keine Kröten ablecken!“