Hinauswurf

Hinauswurf (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Hinauswurf die Hinauswürfe
Genitiv des Hinauswurfes
des Hinauswurfs
der Hinauswürfe
Dativ dem Hinauswurf
dem Hinauswurfe
den Hinauswürfen
Akkusativ den Hinauswurf die Hinauswürfe

Worttrennung:

Hi·n·aus·wurf, Plural: Hi·n·aus·wür·fe

Aussprache:

IPA: [hɪˈnaʊ̯sˌvʊʁf]
Hörbeispiele:  Hinauswurf (Info)
Reime: -aʊ̯svʊʁf

Bedeutungen:

[1] Aktion, eine Person gegen ihren Willen von ihrem Ort/Platz zu entfernen

Herkunft:

Derivation (Ableitung) des Substantivs zum Stamm des Verbs hinauswerfen durch implizite Ableitung

Synonyme:

[1] Rauswurf, Rausschmiss

Beispiele:

[1] „Die Vertreter des Betriebsrats der Brünner Waffenfabriken drängten auf einen raschen Hinauswurf der Deutschen.“[1]
[1] „In den Osterferien jedoch wagte es Karsten Emser, der über einen noch gültigen Interzonenpass verfügte, nach Kassel zu fahren, in die Stadt, in der er einst studiert und bis zu seinem Hinauswurf als Dozent und Professor gelehrt hatte.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Hinauswurf
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hinauswurf
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Hinauswurf
[1] The Free Dictionary „Hinauswurf
[1] Duden online „Hinauswurf
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHinauswurf

Quellen:

  1. Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, Seite 187.
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 151 f. 1. Auflage 2025.