Holzasche

Holzasche (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Holzasche die Holzaschen
Genitiv der Holzasche der Holzaschen
Dativ der Holzasche den Holzaschen
Akkusativ die Holzasche die Holzaschen

Worttrennung:

Holz·asche, Plural: Holz·aschen

Aussprache:

IPA: [ˈhɔlt͡sˌʔaʃə]
Hörbeispiele:  Holzasche (Info)

Bedeutungen:

[1] Asche, die von verbranntem Holz stammt

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Holz und Asche

Oberbegriffe:

[1] Asche

Beispiele:

[1] „Er verbrachte einen Großteil des Vormittags damit, die Ruine zu durchwühlen, und war bald bis zu den Knien schwarz von Holzasche, hatte schwarze Hände und schwarze Streifen im Gesicht, wo er sich gekratzt oder nachdenklich darübergestrichen hatte.“[1]
[1] „Er hat jetzt die Proben des Teers und der Holzasche - und die Schmierflecken auf der Hose des toten Mädchens passten zu dem Schutt im ausgebrannten Laden des Fish Man in der Whitelock Street.“[2]
[1] „Zwischen den Schabeeinsätzen verteilte ich eine Schicht Holzasche auf der Haut, damit die Lauge das Fett weicher machte; unterdessen schickte man mich noch mehr Wasser oder Holz holen, oder ich enthäutete, entbeinte und zerlegte einen Hirsch, den einer der Männer oder Jungen angeschleppt hatte.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Holzasche
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Holzasche
[1] Duden online „Holzasche
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHolzasche

Quellen:

  1. Cormac McCarthy: Ein Kind Gottes. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2014, ISBN 978-3-499-26799-4, Seite 94.
  2. David Simon: Homicide. Ein Jahr auf mörderischen Straßen. Antje Kunstmann, München 2011, ISBN 978-3-888-97723-7, Seite 718.
  3. Philipp Meyer: Der erste Sohn. Knaus, München 2014, ISBN 978-3-8135-0479-8, Seite 122.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Holzsache