Königsmacher
Königsmacher (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Königsmacher | die Königsmacher |
| Genitiv | des Königsmachers | der Königsmacher |
| Dativ | dem Königsmacher | den Königsmachern |
| Akkusativ | den Königsmacher | die Königsmacher |
Worttrennung:
- Kö·nigs·ma·cher, Plural: Kö·nigs·ma·cher
Aussprache:
- IPA: [ˈkøːnɪçsˌmaxɐ], [ˈkøːnɪksˌmaxɐ]
- Hörbeispiele: Königsmacher (Info), Königsmacher (Info)
Bedeutungen:
- [1] Person oder Gruppe, die in der Lage ist, eine Person zum König zu machen/ihr in ein hohes Amt zu helfen
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven König und Macher mit dem Fugenelement -s
Beispiele:
- [1] „Als Ede herrscht er mit der Erlaubnis des Rates der Königsmacher, d.h. der Uzama, deren Autorität seiner eigenen vorausgeht.“[1]
- [1] „Die Familie Mudschaddedi führte den Orden in Naqschbandiah und war jahrhundertelang Königsmacher in Kabul.“[2]
- [1] „›Sie brauchen gar nicht Präsident zu sein. Weil Sie den Präsidenten auswählen. Sie sind der Königsmacher.‹“[3]
Übersetzungen
[1] Person oder Gruppe, die in der Lage ist, eine Person zum König zu machen/ihr in ein hohes Amt zu helfen
|
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Königsmacher“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Königsmacher“
- [1] Duden online „Königsmacher“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Königsmacher“
Quellen:
- ↑ Leonhard Harding: Das Königreich Benin. Geschichte – Kultur – Wirtschaft. Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-59757-8, Seite 99.
- ↑ Ahmed Rashid: Taliban. Afghanistans Gotteskämpfer und der neue Krieg am Hindukusch. C.H.Beck, München 2022, ISBN 978-3-406-78467-5, Seite 142.
- ↑ Chang Kuo-Li: Die Kugeln des Bösen. Droemer, München 2024, ISBN 978-3-426-28414-8, Seite 254.