Kürettage

Kürettage (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Kürettage die Kürettagen
Genitiv der Kürettage der Kürettagen
Dativ der Kürettage den Kürettagen
Akkusativ die Kürettage die Kürettagen

Worttrennung:

Kü·ret·ta·ge, Plural: Kü·ret·ta·gen

Aussprache:

IPA: [kyʁɛˈtaːʒə], [kyʁɛˈtaːʃ]
Hörbeispiele:  Kürettage (Info), —
Reime: -aːʒə, -aːʃ

Bedeutungen:

[1] „operative Entfernung eines Gewebes durch Ausschabung“[1]

Herkunft:

Entlehnung von französisch curettage → fr[2]

Beispiele:

[1] „Bei der Beschreibung der Behandlung wird üblicherweise davon ausgegangen, dass die Kürettage der Wurzelspitzenresektion vorausgeht.“[3]
[1] „Die instrumentelle Kürettage dient der Entfernung des (restlichen) Schwangerschaftsgewebes aus dem Uterus.“[4]
[1] „Endometritis und Kürettage ist fehlerhafterweise für manche Ärzte eine absolute Begriffsverbindung.“[5]
[1] „Bei Perforation der Gebärmutter im zweiten Trimenon ist allerdings das viszerale Verletzungsrisiko höher, als bei Kürettagen im ersten Trimenon [75, 76].“[6]
[1] „Auch hier sollte dennoch eine Kürettage erfolgen, um ein Endometriumkarzinom auszuschließen.“[7]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Kürettage“
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Kürettage“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kürettage“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Kürettage“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Kürettage“
[1] The Free Dictionary „Kürettage“
[1] Duden online „Kürettage“
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Kürettage“

Quellen:

  1. ↑ Wikipedia-Artikel „Kürettage“ (Stabilversion)
  2. ↑ Duden online „Kürettage“
  3. ↑ Bertrand Khayat, Guillaume Jouanny: Mikrochirurgische Endodontologie. Quintessenz Verlag, 2020, ISBN 978-3-86867-511-5, Seite 98 (Zitiert nach Google Books)
  4. ↑ Stefanie Weber: BASICS Gynäkologie und Geburtshilfe. Elsevier Health Sciences, 2020, ISBN 978-3-437-06077-9, Seite 129 (Zitiert nach Google Books)
  5. ↑ Rudolf Finkelnburg: Die Therapie an den Bonner Universitätskliniken. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2020, ISBN 978-3-11-166975-5, Seite 454 (Zitiert nach Google Books)
  6. ↑ Martin Wolff, Walther Kuhn: Viszeralchirurgie und Schwangerschaft. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2017, ISBN 978-3-11-041413-4, Seite 274 (Zitiert nach Google Books)
  7. ↑ Lidia Lasch, Sabine Fillenberg: Basiswissen Gynäkologie und Geburtshilfe. Springer-Verlag, 2016, ISBN 978-3-662-52809-9, Seite 75 (Zitiert nach Google Books)