Kieberer

Kieberer (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Kieberer die Kieberer
Genitiv des Kieberers der Kieberer
Dativ dem Kieberer den Kieberern
Akkusativ den Kieberer die Kieberer

Alternative Schreibweisen:

Kiberer

Worttrennung:

Kie·be·rer, Plural: Kie·be·rer

Aussprache:

IPA: [ˈkiːbəʁɐ]
Hörbeispiele:  Kieberer (Info)
Reime: -iːbəʁɐ

Bedeutungen:

[1] österreichisch, abwertend, vor allem wienerisch: Angehöriger der Polizei

Herkunft:

aus der Gaunersprache[1]

Synonyme:

[1] Gendarm, Polizeibeamter, Polizist, Schutzmann; österreichisch: Wachmann; scherzhaft: das Auge des Gesetzes; abwertend: Bulle, Bullenschwein, Polyp; gaunersprachlich: Pallopete

Weibliche Wortformen:

[1] Kieberin

Beispiele:

[1] „Der Kieberer hat aber nach wie vor mit analogen Verbrechen genug zu tun, zum Beispiel mit Einbrüchen.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Kieberer“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Kieberer“
[1] Duden online „Kieberer“

Quellen:

  1. ↑ Duden online „Kieberer“
  2. ↑ Von Kieberern und Cyberexperten. In: Wiener Zeitung. 30. Dezember 2014, abgerufen am 6. Januar 2015.