Klapotetz

Klapotetz (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Klapotetz die Klapotetze
Genitiv des Klapotetz
des Klapotetzes
der Klapotetze
Dativ dem Klapotetz den Klapotetzen
Akkusativ den Klapotetz die Klapotetze

Worttrennung:

Kla·po·tetz, Plural: Kla·po·tet·ze

Aussprache:

IPA: [ˈklapotɛt͡s], auch: [klaˈpoːtɛt͡s], [klaˈpɔtɛt͡s][1]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] in der südlichen Steiermark: hölzernes Windrad, das im Weinberg aufgestellt wird und durch sein Geklapper die Vögel von den reifen Trauben fernhalten soll

Herkunft:

zurückgehend auf das slowenische klopotec → sl[2] ‚Klapper[3]‘

Sinnverwandte Wörter:

[1] Mandl, Popanz, Vogelscheuche, Vogelschreck

Beispiele:

[1] „Traditionellerweise wird der Klapotetz am Jakobi- und Annatag (25. und 26. Juli) aufgestellt und nach der Weinlese um den Martinitag (11. November) wieder abgebaut.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Klapotetz“
[1] Duden online „Klapotetz“
[1] wissen.de – Lexikon „Klapotetz“
[1] Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115, „Klapotetz“, Seite 409.
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Klapotetz“

Quellen:

  1. ↑ Nach: Stefan Kleiner, Ralf Knöbl und Dudenredaktion: Duden Aussprachewörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 7., komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage. Band 6, Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-04067-4, DNB 1070833770, Stichwort: Klapotetz.
  2. ↑ Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115, „Klapotetz“, Seite 409.
  3. ↑ PONS Slowenisch-Deutsch, Stichwort: „klopotec“
  4. ↑ Anita Ericson: Marco Polo: Steiermark. 2. Auflage. 2014, ISBN 978-3-8297-7500-7, Seite 55 (Google Books).