Klassenfeind

Klassenfeind (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Klassenfeind die Klassenfeinde
Genitiv des Klassenfeindes
des Klassenfeinds
der Klassenfeinde
Dativ dem Klassenfeind
dem Klassenfeinde
den Klassenfeinden
Akkusativ den Klassenfeind die Klassenfeinde

Worttrennung:

Klas·sen·feind, Plural: Klas·sen·fein·de

Aussprache:

IPA: [ˈklasn̩ˌfaɪ̯nt]
Hörbeispiele:  Klassenfeind (Info)

Bedeutungen:

[1] im marxistischen Sprachgebrauch: Feind der Arbeiterklasse

Herkunft:

Determinativkompositum aus Klasse und Feind sowie dem Fugenelement -n

Synonyme:

[1] Klassengegner

Weibliche Wortformen:

[1] Klassenfeindin

Oberbegriffe:

[1] Feind

Beispiele:

[1] „Es war für Kommunisten ein Unterschied, ob sie abstrakt gegen den Klassenfeind polemisieren konnten oder ob sich mit der feindlichen Seite menschliche Gesichter verbanden, Gesichter von Menschen, die sogar die Sorgen der Kommunisten nachempfanden und sie manchmal zu verringern trachteten.“[1]
[1] „Bei den Künstlern herrsche Betroffenheit vor, sie seien verwirrt und einige sogar verängstigt, aber er hörte auch von zwei Regisseuren, die der Ansicht waren, dass mit dieser Grenzsicherung sich nun innerhalb des Landes neue Möglichkeiten ergeben werden und künftig allen Künstlern zuvor unvorstellbare Freiheiten eingeräumt werden könnten, da die früheren Einschränkungen mit Verweis auf den Klassenfeind im Westen nun gegenstandslos geworden seien.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Klassenfeind
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Klassenfeind
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKlassenfeind
[1] The Free Dictionary „Klassenfeind
[1] Duden online „Klassenfeind

Quellen:

  1. Die Geschichte im Rückspiegel. In: Zeit Online. 28. Februar 1992, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 11. Juni 2017).
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 400. 1. Auflage 2025.