Klirren

Klirren (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Klirren
Genitiv des Klirrens
Dativ dem Klirren
Akkusativ das Klirren

Worttrennung:

Klir·ren, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈklɪʁən]
Hörbeispiele:  Klirren (Info)
Reime: -ɪʁən

Bedeutungen:

[1] klirrendes Geräusch

Synonyme:

[1] Geklirr/Geklirre

Beispiele:

[1] „Ein wildes, inhaltsloses Silbenwirrwarr, mehr war es nicht, Mohan Surve plapperte in einer Babysprache, selbst dann noch, als Chhota Badriya seinen linken Arm mit einem einzigen Schwertstreich abhackte, ich hörte das Klirren von Metall auf Stein und sah weiße Funken stieben.“[1]
[1] „Das Klirren kam ihm laut vor.“[2]
[1] „Was für ein widersprüchliches Wesen ist doch der Mensch, der nicht so sehr schätzt wie das, was er zurückweist oder aufgibt! Der Soldat, der den Krieg zu seinem Beruf machte, sich aber mitten in der Schlacht nach Frieden sehnt und den es in der Sicherheit des Friedens nach dem Klirren der Schwerter und dem Chaos auf blutgetränktem Feld verlangt; der Sklave, der sich gegen auferlegte Knechtschaft wehrt und durch Fleiß die Freiheit erkauft, um sich dann an einen grausameren und gestrengeren Mann zu binden, als es sein früherer Herr gewesen war; der Liebhaber, der seine Geliebte verlässt und danach nicht aufhört, von ihrer vermeintlichen Vollkommenheit zu träumen.“[3]
[1] „Der Junge im Kleidercontainer hatte offensichtlich weder seine Ankunft noch das Klirren der Schlüssel mitbekommen, denn er schluchzte hysterisch.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Klirren
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKlirren

Quellen:

  1. Vikram Chandra: Der Pate von Bombay. Aufbau, Berlin 2009, ISBN 978-3-7466-2483-9, Seite 170.
  2. Jeffery Deaver: Vatermörder. Blanvalet, München 2023, ISBN 978-3-7645-0826-5, Seite 221.
  3. John Williams: Augustus. dtv, München 2016, ISBN 978-3-423-28089-1, Seite 399/400.
  4. Graham Masterton: Ghost Virus. Festa, Leipzig 2026, ISBN 978-3-98676-277-3, Seite 13.