Knabenlese
Knabenlese (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Knabenlese | — |
| Genitiv | der Knabenlese | — |
| Dativ | der Knabenlese | — |
| Akkusativ | die Knabenlese | — |
Worttrennung:
- Kna·ben·le·se, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈknaːbn̩ˌleːzə]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Zwangsrekrutierung nicht muslimischer Kinder im Osmanischen Reich
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Knabe und Lese mit dem Fugenelement -n
Synonyme:
- [1] Dewschirme
Beispiele:
- [1] „Im vierzehnten Jahrhundert begannen die Sultane der osmanischen Türkei mit der sogenannten Knabenlese, bei der überall in Zentralasien Sklavenjungen aus christlichen Haushalten verschleppt wurden.“[1]
Übersetzungen
[1] Zwangsrekrutierung nicht muslimischer Kinder im Osmanischen Reich
|
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Knabenlese“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Knabenlese“
Quellen:
- ↑ Chang Kuo-Li: Der grillende Killer. Droemer, München 2022, ISBN 978-3-426-28389-9, Seite 258.