Kokainbaron

Kokainbaron (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Kokainbaron die Kokainbarone
Genitiv des Kokainbarons der Kokainbarone
Dativ dem Kokainbaron den Kokainbaronen
Akkusativ den Kokainbaron die Kokainbarone

Worttrennung:

Ko·ka·in·ba·ron, Plural: Ko·ka·in·ba·ro·ne

Aussprache:

IPA: [kokaˈiːnbaˌʁoːn], [kokaˈʔiːnbaˌʁoːn]
Hörbeispiele:  Kokainbaron (Info),  Kokainbaron (Info)

Bedeutungen:

[1] besonders mächtiger, einflussreicher Kokainhändler

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Kokain und Baron

Beispiele:

[1] „Um öffentliche Unterstützung für einen Krieg oder auch nur für Rüstungsausgaben zu mobilisieren, braucht man Feinde, und kolumbianische Kokainbarone entsprachen haargenau dem Feindbild.“[1]
[1] „Sie töteten die Tochter des Mannes und all ihre Klassenkameraden, weil die Kokainbarone das Land für ihre eigenen Zwecke nutzen wollen.“[2]
[1] „Die ›Liliputaner‹ sind zwar nicht mehr unumschränkt herrschende Kokainbarone, aber Schätzungen zufolge produziert Kolumbien weiterhin rund sechzig Prozent des weltweit konsumierten Kokains.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Kokainbaron
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Kokainbaron
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKokainbaron

Quellen:

  1. Mark Bowden: Killing Pablo. Die Jagd auf Pablo Escobar, Kolumbiens Drogenbaron. 7. Auflage. Berlin Verlag, Berlin 2003, ISBN 978-3-833-30086-8, Seite 52.
  2. Ben Coes: Power Down. Festa, Leipzig 2013, ISBN 978-3-865-52236-8, Seite 421.
  3. Roberto Saviano: ZeroZeroZero. wie Kokain die Welt beherrscht. Hanser, München 2014, ISBN 978-3-446-24497-9, Seite 149.