Kontrastive Linguistik

Kontrastive Linguistik (Deutsch)

Substantiv, f, Wortverbindung, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ Kontrastive Linguistik
—
Genitiv Kontrastiver Linguistik
—
Dativ Kontrastiver Linguistik
—
Akkusativ Kontrastive Linguistik
—
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ die Kontrastive Linguistik
—
Genitiv der Kontrastiven Linguistik
—
Dativ der Kontrastiven Linguistik
—
Akkusativ die Kontrastive Linguistik
—
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ eine Kontrastive Linguistik
—
Genitiv einer Kontrastiven Linguistik
—
Dativ einer Kontrastiven Linguistik
—
Akkusativ eine Kontrastive Linguistik
—

Worttrennung:

Kon·t·ras·ti·ve Lin·gu·is·tik, kein Plural

Aussprache:

IPA: [kɔntʁasˈtiːvə lɪŋˈɡu̯ɪstɪk]
Hörbeispiele:  Kontrastive Linguistik (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Wissenschaftsdisziplin, die zwei oder manchmal mehr Sprachen daraufhin vergleicht, worin sie sich strukturell (grammatisch) unterscheiden

Synonyme:

[1] Konfrontative Linguistik

Gegenwörter:

[1] Areallinguistik, Historische Linguistik, Sprachtypologie

Oberbegriffe:

[1] Vergleichende Sprachwissenschaft, Linguistik

Beispiele:

[1] „Der Terminus Kontrastive Linguistik (KL) stellt einen Sammelbegriff dar, für den sich oft auch andere Bezeichnungen wie »Kontrastive Analysen«, »Kontrastive Grammatik«, »Sprachvergleich«, »Komparative Linguistik« sowie »Komparatistische Linguistik« finden.“[1]
[1] Die kontrastive Linguistik erarbeitet wichtige Erkenntnisse für den Fremdsprachenunterricht.
[1] Die kontrastive Linguistik arbeitet mit den gleichen Methoden wie die Sprachtypologie, hat aber eine andere Zielsetzung, nämlich die spezifischen Unterschiede zwischen den untersuchten Sprachen herauszuarbeiten.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Kontrastive Linguistik“
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Kontrastive Linguistik“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Kontrastive Linguistik“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. ↑ Gerhard Nickel: Kontrastive Linguistik. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, Seite 633-636, Zitat Seite 633. ISBN 3-484-10391-4.