Kopfmensch
Kopfmensch (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kopfmensch | die Kopfmenschen |
| Genitiv | des Kopfmenschen | der Kopfmenschen |
| Dativ | dem Kopfmenschen | den Kopfmenschen |
| Akkusativ | den Kopfmenschen | die Kopfmenschen |
Worttrennung:
- Kopf·mensch, Plural: Kopf·men·schen
Aussprache:
- IPA: [ˈkɔp͡fˌmɛnʃ]
- Hörbeispiele: Kopfmensch (Info)
Bedeutungen:
- [1] Mensch, der sich einseitig auf seine intellektuellen Fähigkeiten und weniger auf seine Gefühle und seine Intuition verlässt
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Kopf und Mensch
Gegenwörter:
- [1] Bauchmensch
Beispiele:
- [1] „Eben das dürfte Rosberg zu Denken geben. Galt er doch lange als der Tüftler, der Kopfmensch im Vergleich zum launischen Bauchfahrer Hamilton. Noch lange nach seiner Niederlage in Silverstone konnte sich Rosberg nicht erklären, wie sein WM-Konkurrent die bessere Boxenstrategie gefunden hatte.“[1]
- [1] „Es muss nicht jeder ein Gelehrter oder ein Kopfmensch werden, sagte ihm der Lehrer, er werde sicher einmal ein sehr geschickter Handwerker in einem praktischen Beruf werden und, wenn er weiterhin so eifrig bleibe, dann auch sehr erfolgreich sein.“[2]
Übersetzungen
[1] Mensch, der sich einseitig auf seine intellektuellen Fähigkeiten und weniger auf seine Gefühle und seine Intuition verlässt
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kopfmensch“ (Beispiele im Kernkorpus)
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Kopfmensch“
- [1] The Free Dictionary „Kopfmensch“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Kopfmensch“
Quellen:
- ↑ Die Zeit, 6. Juli 2015; zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kopfmensch“
- ↑ Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 374. 1. Auflage 2025.