Kotmenge

Kotmenge (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Kotmenge die Kotmengen
Genitiv der Kotmenge der Kotmengen
Dativ der Kotmenge den Kotmengen
Akkusativ die Kotmenge die Kotmengen

Worttrennung:

Kot·men·ge, Plural: Kot·men·gen

Aussprache:

IPA: [ˈkoːtˌmɛŋə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] meist Medizin: Größe der Masse von Exkrement, seltener, oft im Plural: Vielzahl von Exkrementen

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Kot und Menge

Sinnverwandte Wörter:

[1] Stuhlmenge

Beispiele:

[1] „Auch ohne genauere Analyse kann man schon durch Vergleich der Kotmenge mit der Kost einen Überblick über die Verdaulichkeit resp. Ausnutzbarkeit der letzteren bekommen.“[1]
[1] „›Die vielen Ausbrüche [der Vogelgrippe] in sehr kurzer Zeit deuten an, dass die Viruslast in den Vögeln sehr hoch ist,‹ sagt er. Dann reiche schon eine kleine Kotmenge aus, um einen ganzen Betrieb zu infizieren.“[2]
[1] „Die zum Teil mehr als 1 Million Individuen umfassenden Starenschwärme haben […] erhebliche Fraßschäden verursacht, teilweise wurden auch die großen Schlafplätze durch den Lärm und die anfallenden Kotmengen als Belästigung empfunden.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Kotmenge

Quellen:

  1. Adolf Schmidt, Julius Strasburger: Die Fäzes des Menschen im normalen und krankhaften Zustande. 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg 1915, ISBN 978-3-662-34618-1, Seite 14, DOI: 10.1007/978-3-662-34618-1 (Springer Book Archives, digiitalisiert 2013, Google Books, abgerufen am 10. November 2025).
  2. Maria Mast, Zitat von: Martin Beer: Wenn raniche vom Himmel fallen. In: DIE ZEIT. Nummer 46, 2025-10-30, ISSN 0044-2070.
  3. Wikipedia-Artikel „Star (Art)“ (Stabilversion)