Kriegskrüppel

Kriegskrüppel (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Kriegskrüppel die Kriegskrüppel
Genitiv des Kriegskrüppels der Kriegskrüppel
Dativ dem Kriegskrüppel den Kriegskrüppeln
Akkusativ den Kriegskrüppel die Kriegskrüppel

Worttrennung:

Kriegs·krüp·pel, Plural: Kriegs·krüp·pel

Aussprache:

IPA: [ˈkʁiːksˌkʁʏpl̩]
Hörbeispiele:  Kriegskrüppel (Info)

Bedeutungen:

[1] Mensch mit kriegsbedingten körperlichen Behinderungen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Krieg und Krüppel sowie dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Kriegsbeschädigter, Kriegsverletzter, Kriegsversehrter

Sinnverwandte Wörter:

[1] Kriegsinvalide

Oberbegriffe:

[1] Kriegsopfer, Krüppel

Beispiele:

[1] „Es ist ein Zug von Kriegskrüppeln, die gegen ihre niedrigen Renten protestieren.“[1]
[1] „Da er sich durch seine Beinverletzung für die erforderlichen Schachtarbeiten als untauglich erwies, wurde er bereits nach vier Monaten in ein Sammellager für deutsche Kriegskrüppel überstellt.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Kriegskrüppel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kriegskrüppel
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Kriegskrüppel
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKriegskrüppel

Quellen:

  1. Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend. Roman. 5. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003, ISBN 3-462-02725-5, Seite 247. Erstmals 1956 erschienen.
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 34. 1. Auflage 2025.