Maschrik

Maschrik (Deutsch)

Substantiv, m, Toponym

Singular Plural
Nominativ der Maschrik
—
Genitiv des Maschrik
des Maschriks
—
Dativ dem Maschrik
—
Akkusativ den Maschrik
—

Nebenformen:

Maschrek

Worttrennung:

Masch·rik, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈmaʃʁɪk]
Hörbeispiele:  Maschrik (Info)

Bedeutungen:

[1] Geografie: Teil der arabischen Welt, der, einschließlich Ägyptens, alle im Osten befindlichen Länder nördlich der arabischen Halbinsel umfasst

Herkunft:

Entlehnung aus dem gleichbedeutenden Arabisch: مشرق‎ (DMG: mašriq) , eigentlich „Ort des Sonnenaufgangs“[1]

Gegenwörter:

[1] Maghreb

Unterbegriffe:

[1] Länder: Ägypten, Irak, Jordanien, Kuwait, Libanon, Palästina, Syrien
[1] im weiteren Sinne: Sudan

Beispiele:

[1] „Auch im Ausland ist Gaddafi umstritten. Als Verfechter der arabischen Einheit scheiterte er mit seinen Bemühungen um die Vereinigung Libyens mit den Staaten des Maschrik (Ägypten 1972-73, Syrien 1970 und 1980), den Staaten des Maghreb (Tunesien 1974, Marokko 1984), aber auch mit dem Sudan (1969 und 1985) und dem Tschad (1981).“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Maschrik“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Maschrik“
[1] Duden online „Maschrik“
[1] Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon (5. Auflage 1911) „Maschrik“
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 853

Quellen:

  1. ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 853
  2. ↑ deutschsprachige Online-Ausgabe der Le Monde diplomatique, Libyen zwischen Embargo und Fundamentalismus - Oberst Gaddafi in Bedrängnis, 15.12.1995

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Matrik