Menschenhaut

Menschenhaut (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Menschenhaut die Menschenhäute
Genitiv der Menschenhaut der Menschenhäute
Dativ der Menschenhaut den Menschenhäuten
Akkusativ die Menschenhaut die Menschenhäute

Worttrennung:

Men·schen·haut, Plural: Men·schen·häu·te

Aussprache:

IPA: [ˈmɛnʃn̩ˌhaʊ̯t]
Hörbeispiele:  Menschenhaut (Info)

Bedeutungen:

[1] Anatomie: Haut eines Menschen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Mensch und Haut sowie dem Fugenelement -en

Oberbegriffe:

[1] Haut

Beispiele:

[1] „In Menschenhaut gebundene Bücher haben sich erhalten.“[1]
[1] „Zwar verarbeiten die Skythen primär die Häute ihrer Nutztiere, aber in einigen Fällen scheuten sie offenbar nicht davor zurück, auch Menschenhaut zu verwenden.“[2]
[1] „Eine verschlossene Mappe, gebunden in gegerbte Menschenhaut, enthielt besondere unbekannte und unbeschreibliche Zeichnungen, die Gerüchten zufolge von Goya stammten, die er aber nicht zu signieren gewagt hatte.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Menschenhaut“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Menschenhaut“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Menschenhaut“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Menschenhaut“

Quellen:

  1. ↑ Otto Flake: Marquis de Sade. Mit einem Anhang über Rétif de la Bretonne. Mit zwei Nekrologen auf Otto Flake von Rolf Hochhuth. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1966, Seite 89. Zuerst 1930.
  2. ↑ Nadja Podbregar: Skythen machten Menschenhaut zu Leder. In: Scinexx. 3. Januar 2024, abgerufen am 5. Januar 2024.
  3. ↑ H.P. Lovecraft: Der Hund. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 312.