Nachtschwalbe

Nachtschwalbe (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Nachtschwalbe die Nachtschwalben
Genitiv der Nachtschwalbe der Nachtschwalben
Dativ der Nachtschwalbe den Nachtschwalben
Akkusativ die Nachtschwalbe die Nachtschwalben

Worttrennung:

Nacht·schwal·be, Plural: Nacht·schwal·ben

Aussprache:

IPA: [ˈnaxtˌʃvalbə]
Hörbeispiele:  Nachtschwalbe (Info),  Nachtschwalbe (Info)

Bedeutungen:

[1] weltweit verbreitete Vogelart

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Nacht und Schwalbe

Synonyme:

[1] als Familie, im Plural: Caprimulgidae

Oberbegriffe:

[1] Strisores

Unterbegriffe:

[1] Bartnachtschwalbe, Falkennachtschwalbe, Nachtfalke, Neukaledonien-Nachtschwalbe, Teufelsnachtschwalbe, Ziegenmelker

Beispiele:

[1] „Die Nachtschwalben, die in jenen Stunden über den Hügeln kreisten, stießen eigentümlich erwartungsvolle Schreie aus, als rechneten sie damit, die Seele eines Sterbenden abzuholen.“[1]
[1] „Der Gesang einer Nachtschwalbe drang unheimlich aus den schwarzen Schatten entlang des schmalen, sich windenden Bachs herüber.“[2]
[1] „Die Sonne war gerade untergegangen; im Westen dehnten sich blutrote Wolkenriffe, aus denen kleine Nachtschwalben aufstoben, als wären sie auf der Flucht vor einer Feuersbrunst am Ende der Welt.“[3]
[1] „Die Sterne leuchteten hell wie immer, und sie lag da, lauschte den Grillen, den Rufen von Eulen, dem Blöken von Rindern, den Nachtschwalben, einem Kojoten.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Nachtschwalben
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Nachtschwalbe
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Nachtschwalbe
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalNachtschwalbe

Quellen:

  1. Ramsey Campbell: Das Grauen von der Brücke. In: Die Offenbarungen des Glaaki. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3865522764, Seite 40.
  2. Robert E. Howard: Das Grauen aus dem Hügelgrab. In: Volk der Finsternis. Festa, Leipzig 2009, ISBN 978-3-865-52062-3, Seite 263.
  3. Cormac McCarthy: Die Abendröte im Westen. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2016, ISBN 978-3-499-27240-0, Seite 36.
  4. Philipp Meyer: Der erste Sohn. Knaus, München 2014, ISBN 978-3-8135-0479-8, Seite 175.