Nestwärme

Nestwärme (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Nestwärme
—
Genitiv der Nestwärme
—
Dativ der Nestwärme
—
Akkusativ die Nestwärme
—

Worttrennung:

Nest·wär·me, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈnɛstˌvɛʁmə]
Hörbeispiele:  Nestwärme (Info)
Reime: -ɛstvɛʁmə

Bedeutungen:

[1] Zoologie: Temperatur, die mindestens im Nest herrschen muss, damit sich das Gelege entwickeln kann
[2] übertragen: Gefühl der Geborgenheit und des Vertrauens, das die Familie einem Kind vermittelt

Herkunft:

Determinativkompositum aus Nest und Wärme

Sinnverwandte Wörter:

[2] Geborgenheit, Behaglichkeit, Wohlgefühl

Beispiele:

[2] Die Eltern können ihrer Tochter nicht die nötige Nestwärme bieten.
[2] „Es fehlte die Wahrnehmung dafür, dass es für die Kleineren weit schwerer war, mit einer Kette von furchtbaren Erlebnissen fertigzuwerden, weil die überforderten Erwachsenen nicht die Sicherheit und Nestwärme geben konnten, die Kleinkinder für den Aufbau ihrer psychischen Stabilität brauchen.“[1]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Nestwärme“
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nestwärme“
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Nestwärme“

Quellen:

  1. ↑ Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-94797-7, Seite 286.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Restwärme