Neuendorf

Neuendorf (Deutsch)

Substantiv, m, f, Nachname

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Neuendorf
(Neuendorf)
die Neuendorf
(Neuendorf)
die Neuendorfs
Genitiv des Neuendorf
des Neuendorfs
Neuendorfs
der Neuendorf
(Neuendorf)
der Neuendorfs
Dativ dem Neuendorf
(Neuendorf)
der Neuendorf
(Neuendorf)
den Neuendorfs
Akkusativ den Neuendorf
(Neuendorf)
die Neuendorf
(Neuendorf)
die Neuendorfs
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Neuendorf“ – für männliche Einzelpersonen, die „Neuendorf“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein oder eine „Neuendorf“ für einen Angehörigen oder eine Angehörige aus der Familie „Neuendorf“ oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Neu·en·dorf, Plural: Neu·en·dorfs

Aussprache:

IPA: [ˈnɔɪ̯ənˌdɔʁf]
Hörbeispiele:  Neuendorf (Info),  Neuendorf (Info)

Bedeutungen:

[1] deutschsprachiger Nachname, Familienname

Abkürzungen:

[1] N.

Namensvarianten:

Neuendorff, Neundorf, Neundorfer

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

Andreas Neuendorf, Sabrina Neuendorf, Silvio Neuendorf

Beispiele:

[1] Frau Neuendorf ist ein Genie im Verkauf.
[1] Herr Neuendorf wollte uns kein Interview geben.
[1] Die Neuendorfs fliegen heute nach La Paz.
[1] Der Neuendorf trägt nie die Schals, die die Neuendorf ihm strickt.
[1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Neuendorf kommt, geht der Herr Neuendorf.“
[1] Neuendorf kommt und geht.
[1] Neuendorfs kamen, sahen und siegten.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Neuendorf (Begriffsklärung)
[1] Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands: „Neuendorf
[1] „Neuendorf“ bei Geogen Deutschland 3.2 Online. Bei Geogen Deutschland v4: „Neuendorf“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalNeuendorf

Substantiv, n, Toponym

Singular Plural
Nominativ (das) Neuendorf
Genitiv (des Neuendorf)
(des Neuendorfs)

Neuendorfs
Dativ (dem) Neuendorf
Akkusativ (das) Neuendorf

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Neuendorf“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Neu·en·dorf, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈnɔɪ̯ənˌdɔʁf]
Hörbeispiele:  Neuendorf (Info),  Neuendorf (Info)

Bedeutungen:

[1] Toponym mehrerer Ortschaften im deutschsprachigen Raum

Beispiele:

[1] Morgen fahren wir nach Neuendorf, um Oma Hilde zu besuchen.
[1] „Wenn auch die großen Planungen der Stadtverwaltung kaum durchführbar waren, so hatte doch eine Reihe kleinerer Betriebe innerhalb und an der Peripherie der Stadt, im Rauental und im Bereich Neuendorf Bedeutung für das Wirtschaftsleben der Stadt gewonnen.“[1]
[1] Der Stadtteil Neuendorf leidet häufig unter dem Rhein- und Moselhochwasser.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] TuS Neuendorf (ehemaliger deutscher Traditionsfußballklub, heute: TuS Koblenz)

Wortbildungen:

[*] Neuendorfer, Neuendorferin

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Neuendorf
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Neuendorf“ (Wörterbuchnetz), „Neuendorf“ (Zeno.org)
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalNeuendorf

Quellen:

  1. Hans Bellinghausen (Herausgeber): 2000 Jahre Koblenz. Geschichte der Stadt an Rhein und Mosel. Boldt, Boppard am Rhein 1971, ISBN 3-7646-1556-7, Seite 313 (Zur Wirtschaftsentwicklung der Stadt Koblenz in den 1920er Jahren)