Paprika
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Paprika (Deutsch)
Substantiv, m, f
| Singular 1 | Singular 2 | Plural 1 | Plural 2 | |
|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Paprika | die Paprika | die Paprika | die Paprikas |
| Genitiv | des Paprika des Paprikas | der Paprika | der Paprika | der Paprikas |
| Dativ | dem Paprika | der Paprika | den Paprika | den Paprikas |
| Akkusativ | den Paprika | die Paprika | die Paprika | die Paprikas |
Worttrennung:
- Pa·p·ri·ka, Plural 1: Pa·p·ri·ka, Plural 2: Pa·p·ri·kas
Aussprache:
- IPA: [ˈpapʁika]
- Hörbeispiele: Paprika (Info)
Bedeutungen:
- [1] Botanik: in warmem Klima ausdauernde und verholzende Pflanze mit meist gelben bis roten Beeren; Cultivare meist einjährig angebaut und krautig
- [2] Biologie, Taxonomie, im Plural: eine Gattung der Familie Nachtschattengewächse
- [3] Lebensmittel, Gemüse, aus Anbau: Frucht von der Art Capsicum annuum Gruppe Gemüsepaprika/Blockpaprika-Typ (blockförmig) oder Cubanelle-Typ (kleiner und länglich), meist kurz Paprika (Handelsname), in mehr oder weniger reifem Zustand, roh für Salate oder gekocht in Gemüsegerichten
- [4] Lebensmittel, Gewürz, aus Anbau: wie [3], jedoch scharfe Sorten, meist als Pulver, aus den reifen, seltener auch unreifen, getrockneten Früchten gemahlen, in unterschiedlichen Schärfegraden (abnehmende Schärfe: Chili - Rosenpaprika - Halbsüß - Edelsüß - Delikatess - Extra)
Abkürzungen:
- Papr.
Herkunft:
- im 19. Jahrhundert über das Ungarische von gleichbedeutend serbisch paprika entlehnt, zu papar „Pfeffer“; dies aus lateinisch piper, von griechisch πέπερι (péperi); über Persisch aus Sanskrit पिप्पलि (píppali) „Beere“[1][2]
Synonyme:
- [1, 2] wissenschaftlich: Capsicum
- [3, 4] botanisch-deutsch (selten): Spanischer Pfeffer; wissenschaftlich: Capsicum annuum; Chili, Peperoni, Peperonici, Pfefferoni (Sorten)
- [3] Gemüsepaprika, Paprikaschote
- [4] Cayennepfeffer, Chili, Gewürzpaprika, Jalapenio (Sorten unterschiedlicher Schärfegrade)
Oberbegriffe:
- [1] Pflanze
- [2] Bedecktsamer, Nachtschattenartige, Nachtschattengewächse
- [3] Gemüse
- [4] Gewürz
Unterbegriffe:
- [4] Rosenpaprika
Beispiele:
- [1] Die Gattung Paprikas hat eilanzettlche Laubblätter, meist weiße fünfzählig radiärsymmetrische Blüten und die Früchte sind meist rote längliche Beeren, vor der Reife oft mit violetten bis schwarzen Verfärbungen.
- [2] Die Gattung Paprikas umfasst ungefähr 25 bis 30 Arten, von denen fünf kultiviert werden.
- [3] „Vor den Häusern reihten sich gut gepflegte Beete mit Tomaten, Paprika, Gurken und Salat.“[3]
- [3] In Ungarn gilt Paprika als Nationalgemüse.
- [3] Gib mir bitte eine rote Paprika und drei Tomaten.
- [3] Der gelbe Paprika ist viel süßer als der grüne.
- [4] Die Suppe wird am Ende der Kochzeit mit viel Paprika abgeschmeckt.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [3] gefüllte Paprika, rote, gelbe, grüne, orange, spitze Paprika, roter, gelber, grüner, oranger, spitzer Paprika
- [4] edelsüßer Paprika, rosenscharfer Paprika
Wortbildungen:
- paprikarot
- Paprikafarm, Paprikagemüse, Paprikagulasch, Paprikapaste, Paprikapulver, Paprikasalat, Paprikaschnitzel, Paprikaschote
Übersetzungen
[1] Botanik: Pflanze
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[2] Biologie: Taxonomie
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[3] Lebensmittel: Gemüse
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| Dialektausdrücke: | ||
|---|---|---|
[4] Lebensmittel: Gewürz
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1–4] Wikipedia-Artikel „Paprika“
- [1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Paprika“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Paprika“
- [1, 4] Duden online „Paprika_Pflanze_Gewuerz“
- [3] Duden online „Paprika_Paprikaschote_Gemuese“
- [3] Uni Augsburg, Bezeichnungen für die Paprikafrucht
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 995
- ↑ Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 5., neu bearbeitete Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort Paprika.
- ↑ Markus Maria Weber: Ein Coffee to go in Togo. Ein Fahrrad, 26 Länder und jede Menge Kaffee. 2. Auflage. Conbook Medien, Meerbusch 2016, ISBN 978-3-95889-138-8, Seite 69.