Parteidisziplin

Parteidisziplin (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Parteidisziplin
Genitiv der Parteidisziplin
Dativ der Parteidisziplin
Akkusativ die Parteidisziplin

Worttrennung:

Par·tei·dis·zi·p·lin, kein Plural

Aussprache:

IPA: [paʁˈtaɪ̯dɪst͡siˌpliːn]
Hörbeispiele:  Parteidisziplin (Info)

Bedeutungen:

[1] Gehorsam von Parteimitgliedern gegenüber Beschlüssen ihrer Partei

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Partei und Disziplin

Oberbegriffe:

[1] Disziplin

Beispiele:

[1] „Mugabe stellte in seiner Rede klar, dass die Prioritäten nicht mehr wie zu Zeiten der ZIPA bei der politischen, sozialen und ökonomischen Emanzipation der Bevölkerung lagen, sondern autoritäre Führung und Parteidisziplin im Vordergrund standen.“[1]
[1] „In den Parteiversammlungen wurde verstärkt über Parteidisziplin gesprochen, über die Pflicht eines jeden Mitglieds, den Beschlüssen der führenden Genossen widerspruchslos zu folgen, und wenn auch nie sein Name fiel, hatte Goretzka den unabweislichen Eindruck, man spreche über ihn.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Parteidisziplin
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Parteidisziplin
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Parteidisziplin
[1] Duden online „Parteidisziplin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalParteidisziplin

Quellen:

  1. Christoph Marx: Mugabe. Ein afrikanischer Tyrann. 1. Auflage. C.H.Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-71346-0, Seite 135.
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 234. 1. Auflage 2025.