Pestkapelle

Pestkapelle (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Pestkapelle die Pestkapellen
Genitiv der Pestkapelle der Pestkapellen
Dativ der Pestkapelle den Pestkapellen
Akkusativ die Pestkapelle die Pestkapellen

Worttrennung:

Pest·ka·pel·le, Plural: Pest·ka·pel·len

Aussprache:

IPA: [ˈpɛstkaˌpɛlə]
Hörbeispiele:  Pestkapelle (Info)

Bedeutungen:

[1] Architektur: kleine Kapelle für Danksagung und Erinnerung an die Pestopfer

Herkunft:

Determinativkompositum von Pest und Kapelle

Oberbegriffe:

[1] Gotteshaus, Kapelle

Beispiele:

[1] „Sebastian und Rochus, die beiden Patrone der Waither „Pestkapelle“, wurden besonders als Helfer gegen Seuchen angerufen.“[1]
[1] „Aus Dankbarkeit, dass sie von der Krankheit verschont wurden, errichteten die überlebenden Bürger Minheims in den Jahren 1710 - 1718 eine „Pestkapelle“ am Ortsausgang Richtung Klausen.“[2]
[1] „In der Pestkapelle bei Obing steht geschrieben: "Das durch Krieg, Hunger, Teuerung und Pest verursachte Elend ist so groß, dass keine Feder imstande ist, sie zu beschreiben."“[3]
[1] „Hoch über dem malerischen Städtchen Gargnano am Westufer des Gardasees steht die knapp 400 Jahre alte, weiß gekalkte Pestkapelle San Valentino.“[4]
[1] „Die Minheimer Pestkapelle liegt auf einer Anhöhe, die man zu Fuss über den Minheimer Weinlehrpfad erwandern kann.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Pestkapelle“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Pestkapelle“

Quellen:

  1. ↑ Pestkapelle in Waith, Landkreis Rosenheim www.erzbistum-muenchen.de, abgerufen am 28. September 2013
  2. ↑ Minheimer Pestkapelle www.bernkastel.de, abgerufen am 28. September 2013
  3. ↑ Pestkapelle www.obing.de, abgerufen am 28. September 2013
  4. ↑ Wanderung zur Pestkapelle San Valentino bei Gargnano www.gardasee.de, abgerufen am 2. April 2016
  5. ↑ Minheimer Pestkapelle www.bernkastel.de, abgerufen am 2. April 2016