Phanerophyt

Phanerophyt (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Phanerophyt die Phanerophyten
Genitiv des Phanerophyten der Phanerophyten
Dativ dem Phanerophyten den Phanerophyten
Akkusativ den Phanerophyten die Phanerophyten

Worttrennung:

Pha·ne·ro·phyt, Plural: Pha·ne·ro·phy·ten

Aussprache:

IPA: [faneʁoˈfyːt]
Hörbeispiele: —
Reime: -yːt

Bedeutungen:

[1] Botanik: Baum oder Strauch mit Sprossknospen, die durch besondere Schuppen vor Frost geschützt sind

Herkunft:

Neuwort (Neologismus), gebildet aus dem altgriechischen Adjektiv φανερός (phaneros☆) → grc „sichtbar, deutlich“ und dem gebundenem Lexem -phyt[1] zu altgriechisch φυτόν (phyton☆) → grc „Pflanze“

Gegenwörter:

[1] Kohyponyme: Chamaephyt, Hemikryptophyt, Kryptophyt, Therophyt

Oberbegriffe:

[1] Lebensform

Unterbegriffe:

[1] Makrophanerophyt, Nanophanerophyt

Beispiele:

[1] Auch Zwergsträucher wie zum Beispiel die Preiselbeere gehören zu den Phanerophyten; sie sind nur im unteren Teil verholzt und mit Knospen, der obere Teil stirbt im Winter ab.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Phanerophyt“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Phanerophyt“
[1] Duden online „Phanerophyt“
[1] Kompaktlexikon der Biologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001 auf spektrum.de, „Therophyten“
[1] Lexikon der Biologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1999 auf spektrum.de, „Therophyten“

Quellen:

  1. ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1037, Eintrag „Phanerophyt“.