Polizeicomputer

Polizeicomputer (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Polizeicomputer die Polizeicomputer
Genitiv des Polizeicomputers der Polizeicomputer
Dativ dem Polizeicomputer den Polizeicomputern
Akkusativ den Polizeicomputer die Polizeicomputer

Worttrennung:

Po·li·zei·com·pu·ter, Plural: Po·li·zei·com·pu·ter

Aussprache:

IPA: [poliˈt͡saɪ̯kɔmˌpjuːtɐ]
Hörbeispiele:  Polizeicomputer (Info)

Bedeutungen:

[1] Computer, der von der Polizei genutzt wird, von dem aus auf Polizeidatenbanken und Ähnliches zugegriffen werden kann

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Polizei und Computer

Oberbegriffe:

[1] Computer

Beispiele:

[1] „Getreu dieser Logik konnte es vorkommen, dass ein Detective problemlos mit Eddie Brown als Partner zusammenarbeitete, doch sobald er sah, wie in seinem Viertel eine schwarze Familie einzog, fütterte er am nächsten Tag ganz selbstverständlich den Polizeicomputer mit dem Namen seiner neuen Nachbarn.“[1]
[1] „Zurück im Wagen will ich auf dem Polizeicomputer die Adresse der Hunters nachschauen, doch irgendwann innerhalb der letzten Stunde wurde der Zugang gesperrt, und er fragt nach einem Passwort, das ich nicht kenne.“[2]
[1] „Es war wie beim Erstellen eines Phantombilds mit dem Polizeicomputer, man konzentrierte sich auf die Details - die Nase, das Kinn, die Augen -, bis man ein ganzes Gesicht hat.“[3]
[1] „Anfang Januar 1988 machten Horgas und Hill sich daran, Unmengen von Daten aus dem Polizeicomputer auszuwerten.“[4]
[1] „Was die Polizeicomputer Hector an diesem Morgen vorenthalten hatten, war die Tatsache, dass auf den Bowlingbahnen die regionalen Halbfinalwettkämpfe der Junioren stattfanden.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Polizeicomputer
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Polizeicomputer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPolizeicomputer

Quellen:

  1. David Simon: Homicide. Ein Jahr auf mörderischen Straßen. Antje Kunstmann, München 2011, ISBN 978-3-888-97723-7, Seite 640.
  2. Paul Cleave: Die Totensammler. Heyne, München 2011, ISBN 978-3-453-43598-8, Seite 443.
  3. Mukoma wa Ngugi: Black Star Nairobi. Transit, Berlin 2015, ISBN 978-3-88747-314-3, Seite 93.
  4. John Douglas/Mark Olshaker: Reise in die Finsternis. Riva, München 2023, ISBN 978-3-7423-2446-7, Seite 339.
  5. Thomas Pynchon: Vineland. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2012, ISBN 978-3-499-13628-3, Seite 38.