Privateigentum

Privateigentum (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Privateigentum
Genitiv des Privateigentums
Dativ dem Privateigentum
Akkusativ das Privateigentum

Worttrennung:

Pri·vat·ei·gen·tum, kein Plural

Aussprache:

IPA: [pʁiˈvaːtˌʔaɪ̯ɡn̩tuːm]
Hörbeispiele:  Privateigentum (Info)

Bedeutungen:

[1] Eigentum einer Privatperson

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus privat und Eigentum

Synonyme:

[1] Privatbesitz

Gegenwörter:

[1] Gemeineigentum, Gemeinschaftseigentum, Staatseigentum

Oberbegriffe:

[1] Eigentum

Beispiele:

[1] Vor der Verstaatlichung war die Bank Privateigentum einer Investorin.
[1] „Ohne Privateigentum und daraus resultierende Steuern könnte öffentliches Eigentum nicht entstehen, und ohne demokratischen Rechtsstaat würde privates Eigentum nicht geschützt und könnte ebenso erst gar nicht gebildet werden.“[1]
[1] „Sie hatten zwar Sympathie für den neu entstandenen Staat, übersahen aber auch nicht die heftigen Ungerechtigkeiten, die Willkür der Staatsorgane und besonders die fatale Wirtschaftspolitik, mit der ein Entstehen von Privateigentum verhindert werden sollte, um nicht wieder einen sozialen Riss in der Gesellschaft entstehen zu lassen.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Privateigentum“, Seite 857.
[1] Wikipedia-Artikel „Privateigentum
[1] Duden online „Privateigentum
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Privateigentum
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPrivateigentum
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Privateigentum
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Privateigentum

Quellen:

  1. Christian Felber: Eigentum: Die einseitige Medaille. In: Der Standard digital. 26. April 2015 (URL, abgerufen am 20. Mai 2025).
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 195. 1. Auflage 2025.