Puter

Puter (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Puter die Puter
Genitiv des Puters der Puter
Dativ dem Puter den Putern
Akkusativ den Puter die Puter

Worttrennung:

Pu·ter, Plural: Pu·ter

Aussprache:

IPA: [ˈpuːtɐ]
Hörbeispiele:  Puter (Info)
Reime: -uːtɐ

Bedeutungen:

[1] Hühnervogel: domestizierte Form des Truthahns

Herkunft:

im 16. Jahrhundert aus dem Niederdeutschen, lautmalerisch[1]

Weibliche Wortformen:

[1] Pute

Oberbegriffe:

[1] Geflügel, Tier

Beispiele:

[1] „Er hatte einige Geldscheine in die hinterste Ecke der Plüschbude geworfen, wo die Spanierinnen sie wie zornige Puter eifrig aufpickten.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Puter
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Puter
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Puter
[1] The Free Dictionary „Puter
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Puter“.
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPuter

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Pute, Puter, Seite 731.
  2. Erich Maria Remarque: Das gelobte Land. Roman (Fragment). Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02695-X, Seite 159. Grundlage des Textes: Manuskript 1970.

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Puter
Genitiv des Puters
Dativ dem Puter
Akkusativ das Puter

Alternative Schreibweisen:

Putèr

Worttrennung:

Pu·ter, kein Plural

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: rätoromanisches Schriftidiom (Oberengadinisch)

Gegenwörter:

[1] Vallader (Unterengadinisch)

Beispiele:

[1] „Im Bündnerromanischen, das in verschiedenen Gegenden des Kantons – Surselva, in Teilen Mittelbündens, im Engadin und im Münstertal – gesprochen wird, existieren sowohl fünf regionale Schriftdialekte (sogenannte Idiome), nämlich Surselvisch (Sursilvan), Sutselvisch (Sutsilvan), Surmeirisch (Surmiran), Oberengadinisch („Puter“) und Unterengadinisch (Vallader) als auch die überregionale Schriftsprache Rumantsch Grischun, die erst in den 1980er Jahren auf der Basis der verschiedenen Idiome als Ausgleichssprache geschaffen worden ist. Münstertalisch (Jauer) hat keine schriftsprachliche Tradition.“[1]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Oberengadinische Sprache, dort auch „Puter“ und „Putèr“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Puter (mehrere Treffer des linguistischen Lemmas)

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Kanton Graubünden“ (Stabilversion)