Raffinement

Raffinement (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Raffinement die Raffinements
Genitiv des Raffinements der Raffinements
Dativ dem Raffinement den Raffinements
Akkusativ das Raffinement die Raffinements

Worttrennung:

Raf·fi·ne·ment, Plural: Raf·fi·ne·ments

Aussprache:

IPA: [ʁafinəˈmɑ̃ː]
Hörbeispiele:  Raffinement (Info)
Reime: -ɑ̃ː

Bedeutungen:

[1] einfallsreiche, auf Wirkung bedachte Gestaltung auf fortgeschrittenem/hohem Niveau
[2] gerissene Vorgehensweise

Herkunft:

in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von gleichbedeutend französisch raffinement → fr entlehnt[1]

Sinnverwandte Wörter:

[2] Gerissenheit, Heimtücke

Beispiele:

[1] „Es war ein neues, von der Magerkeit noch unterstrichenes Raffinement der Aufmachung.“[2]
[1] „Sein Raffinement besteht darin, daß er reiche Frauen für ihre Liebesdienste bezahlt, die armen aber bestiehlt.“[3]
[1] „Wielands Raffinement ist, dass gerade der Altruismus des Liebhabers den Egoismus des Liebhabers weckt.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Raffinement“
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Raffinement“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Raffinement“
[*] The Free Dictionary „Raffinement“
[1, 2] Duden online „Raffinement“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Raffinement“

Quellen:

  1. ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Raffinement“
  2. ↑ Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band 1. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 235.
  3. ↑ Otto Flake: Marquis de Sade. Mit einem Anhang über Rétif de la Bretonne. Mit zwei Nekrologen auf Otto Flake von Rolf Hochhuth. Deutscher Taschenbuch Velag, München 1966, Seite 61. Zuerst 1930.
  4. ↑ Jan Philipp Reemtsma, in Zusammenarbeit mit Fanny Esterházy: Christoph Martin Wieland. Die Erfindung der modernen deutschen Literatur. C. H. Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-80070-2, Seite 102.