Republikflucht

Republikflucht (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Republikflucht die Republikfluchten
Genitiv der Republikflucht der Republikfluchten
Dativ der Republikflucht den Republikfluchten
Akkusativ die Republikflucht die Republikfluchten

Worttrennung:

Re·pu·b·lik·flucht, Plural: Re·pu·b·lik·fluch·ten

Aussprache:

IPA: [ʁepuˈbliːkˌflʊxt], [ʁepuˈblɪkˌflʊxt]
Hörbeispiele:  Republikflucht (Info)

Bedeutungen:

[1] DDR, historisch: illegale Übersiedlung ins Ausland, besonders in die Bundesrepublik Deutschland

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Republik und Flucht

Oberbegriffe:

[1] Flucht

Beispiele:

[1] „Drei Bundesbürger ermöglichen unter missbräuchlicher Benutzung von US-Militäruniformen drei Bürgern der DDR die Republikflucht.[1]
[1] „Das Politbüro hatte sich mehrheitlich gegen ihn entschieden und seine Meinung als linkssektiererisch und volksfeindlich eingestuft, weil es die Wünsche und Interessen der Bürger außer Acht lasse, was zu einer verstärkten Republikflucht führe.“[2]

Wortfamilie:

republikflüchtig, Republikflüchtiger, Republikflüchtling

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Republikflucht
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRepublikflucht
[1] Duden online „Republikflucht
[1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Republikflucht“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Republikflucht
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Republikflucht
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Republikflucht

Quellen:

  1. wissen.de – was geschah am „12. Dezember 1965
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 293. 1. Auflage 2025.