Retikulum

Retikulum (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Retikulum die Retikula
Genitiv des Retikulums der Retikula
Dativ dem Retikulum den Retikula
Akkusativ das Retikulum die Retikula

Alternative Schreibweisen:

Reticulum

Worttrennung:

Re·ti·ku·lum, Plural: Re·ti·ku·la

Aussprache:

IPA: [ʁeˈtiːkulʊm]
Hörbeispiele:  Retikulum (Info)
Reime: -iːkulʊm

Bedeutungen:

[1] Zytologie: verzweigtes Kanalsystem in Zellen
[2] Zoologie: Netzmagen von Wiederkäuern

Herkunft:

von lateinisch reticulum → la „kleines Netz“, dem Diminutiv von rete → la, entlehnt[1]

Synonyme:

[2] Haube

Beispiele:

[1] „Autophagie ist der einzige, auch für die Embryogenese und Zelldifferenzierung unerlässliche zelluläre Prozess, durch den komplette Organellen wie Mitochondrien, Peroxisomen und das endoplasmatische Retikulum abgebaut werden.“[2]
[2] Schafe, Rinder und Ziegen verfügen jeweils über ein Retikulum.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] endoplasmatisches Retikulum, sarkoplasmatisches Retikulum, raues Retikulum, glattes Retikulum

Wortbildungen:

retikular, retikulär, retikuliert, Retikulumzelle

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Endoplasmatisches Retikulum“
[2] Wikipedia-Artikel „Netzmagen“
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Retikulum“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Retikulum“
[2] Duden online „Retikulum“

Quellen:

  1. ↑ Duden online „Retikulum“
  2. ↑ Peter leiner: Wie Zellen ihren Müll wiederverwerten. In: Ärztezeitung. 5. Oktober 2016, abgerufen am 5. Februar 2017.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: kumuliert