Ritterorden

Ritterorden (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Ritterorden die Ritterorden
Genitiv des Ritterordens der Ritterorden
Dativ dem Ritterorden den Ritterorden
Akkusativ den Ritterorden die Ritterorden

Worttrennung:

Rit·ter·or·den, Plural: Rit·ter·or·den

Aussprache:

IPA: [ˈʁɪtɐˌʔɔʁdn̩]
Hörbeispiele:  Ritterorden (Info)

Bedeutungen:

[1] geistlicher, zur Verteidigung des Glaubens, zur Krankenpflege und für andere karitative Zwecke von Kreuzfahrern gegründeter Orden

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Ritter und Orden

Unterbegriffe:

[1] Johanniter, Templer, Deutschritter, Schwertbrüder

Beispiele:

[1] Die geistlichen Ritterorden erinnern an das mönchische Ordenswesen.
[1] „Die Ritterorden bildeten im 12. Jahrhundert einen völlig neuen Ordenstypus.“[1]
[1] „Erwachsen aus einer Bruderschaft zur Krankenpflege, die sich im Heiligen Land am Ende des Dritten Kreuzzugs zusammengefunden hatte, war er nach dem Vorbild der Templer und Johanniter in den Stand eines Ritterordens erhoben worden und hatte sich rasch in Europa ausgebreitet.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Ritterorden
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Ritterorden
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ritterorden
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRitterorden
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Ritterorden
[1] Duden online „Ritterorden
[1] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 2, Spalte 3606, Artikel „Ritterorden“

Quellen:

  1. Jürgen Sarnowsky: Im Zenit der Macht. In: DAMALS. Das Magazin für Geschichte. Nummer 8, 2018, ISSN 0011-5908, Seite 20.
  2. Jochen Buchsteiner: Wir Ostpreußen. Eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte. dtv, München 2025, ISBN 978-3-423-28470-7, Seite 166.