Rubin

Rubin (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Rubin die Rubine
Genitiv des Rubins der Rubine
Dativ dem Rubin
dem Rubine
den Rubinen
Akkusativ den Rubin die Rubine

Worttrennung:

Ru·bin, Plural: Ru·bi·ne

Aussprache:

IPA: [ʁuˈbiːn]
Hörbeispiele:  Rubin (Info)
Reime: -iːn

Bedeutungen:

[1] Mineral; prismatischer, rhomdoedrischer, spindelförmiger und tafeliger Kristall, dessen Farbe in vielen Tönen rot, charakterisierend als taubenblutfarben bezeichnet, ist

Abkürzungen:

chemische Formel: Al2O3

Herkunft:

mittelhochdeutsch rubīn, rūbin, im 12. Jahrhundert wohl über altfranzösisch rubin letztlich entlehnt von mittellateinisch rubinus  la „rot“[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Rubellit

Oberbegriffe:

[1] Korund, Edelstein

Beispiele:

[1] Nur die roten Korunde heißen Rubine.
[1] „Almuth trug an diesem Abend Ohrringe in Gestalt kleiner Laternen, aus denen das Licht großer Rubine leuchtete.“[2]
[1] „Meine Ringe, meine Tabaksdosen, die Ketten meiner diamantbesetzten Uhren, dazu mein mit Diamanten und Rubinen geschmücktes Kreuz, das ich an einem blutroten Band um den Hals trug, machten mich zu einer bedeutenden Persönlichkeit.“[3]

Wortbildungen:

rubinfarben, rubinfarbig, Rubinfund, Rubinglas, Rubinmine, Rubinlaser, rubinrot, Rubinschleifer, Rubinschliff, Rubinvorkommen

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Rubin
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rubin
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Rubin
[1] Duden online „Rubin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRubin
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Rubin
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Rubin“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Rubin
[1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Rubin“ auf wissen.de
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Rubin

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Rubin“, Seite 773.
  2. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 198.
  3. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band VIII. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 175.

Substantiv, m, f, Nachname

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Rubin
(Rubin)
die Rubin
(Rubin)
die Rubins
Genitiv des Rubin
des Rubins
Rubins
der Rubin
(Rubin)
der Rubins
Dativ dem Rubin
(Rubin)
der Rubin
(Rubin)
den Rubins
Akkusativ den Rubin
(Rubin)
die Rubin
(Rubin)
die Rubins
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Rubin“ – für männliche Einzelpersonen, die „Rubin“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein oder eine „Rubin“ für einen Angehörigen oder eine Angehörige aus der Familie „Rubin“ oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Ru·bin, Plural: Ru·bins

Aussprache:

IPA: [ʁuˈbiːn]
Hörbeispiele:  Rubin (Info)
Reime: -iːn

Bedeutungen:

[1] deutschsprachiger Nachname, Familienname

Abkürzungen:

[1] R.

Namensvarianten:

Robin, Robins, Robinski, Ruben, Rubens, Rubinski, Rubinsky

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

Adolf Rubin, Daniel Rubin, Franziska Rubin

Beispiele:

[1] Frau Rubin ist ein Genie im Verkauf.
[1] Herr Rubin wollte uns kein Interview geben.
[1] Die Rubins fliegen heute nach La Paz.
[1] Der Rubin trägt nie die Schals, die die Rubin ihm strickt.
[1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Rubin kommt, geht der Herr Rubin.“
[1] Rubin kommt und geht.
[1] Rubins kamen, sahen und siegten.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Rubin (Familienname)
[1] Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands: „Rubin
[1] „Rubin“ bei Geogen Deutschland 3.2 Online. Bei Geogen Deutschland v4: „Rubin“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRubin

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Robin
Anagramme: Burin