Rusinisch
Rusinisch (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular 1 | Singular 2 | Plural | |
|---|---|---|---|
| Nominativ | (das) Rusinisch | das Rusinische | — |
| Genitiv | (des) Rusinisch (des) Rusinischs |
des Rusinischen | — |
| Dativ | (dem) Rusinisch | dem Rusinischen | — |
| Akkusativ | (das) Rusinisch | das Rusinische | — |
Anmerkung:
- Die Form „das Rusinische“ wird nur mit bestimmtem Artikel verwendet. Die Form „Rusinisch“ wird sowohl mit als auch ohne bestimmten Artikel verwendet.
Nebenformen:
- Ruthenisch
Alternative Schreibweisen:
- Russinisch
Worttrennung:
- Ru·si·nisch, Singular 2: das Ru·si·ni·sche, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ʁʊˈsiːnɪʃ]
- Hörbeispiele: Rusinisch (Info)
- Reime: -iːnɪʃ
Bedeutungen:
- [1] von der ostslawischen Volksgruppe der Rusinen auf dem Gebiet der historischen Karpatoukraine sowie in Serbien (Vojvodina) und Kroatien (Slawonien) gesprochene Sprache
Herkunft:
- Substantivierung des Adjektivs rusinisch durch syntaktische Umsetzung (Konversion, Nullableitung)
Oberbegriffe:
Meronyme:
- [1] Karpatorusinisch / Karpato-Rusinisch
- [1] Pannonisch-Rusinisch; auch: Batschka-Rusinisch, Jugoslavo-Rusinisch / Jugoslawo-Rusinisch, Vojvodina-Rusinisch
Beispiele:
- [1] Ich spreche Rusinisch.
- [1] Wie heißt das auf Rusinisch?
- [1] Das Rusinische hat große Ähnlichkeiten mit dem Ukrainischen.
- [1] „Rusinisch wurde in Jugoslawien von ca. 19 500 Personen als Muttersprache gesprochen.“[1]
Übersetzungen
[1] ostslawische Sprache
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Russinische Sprache“ (dort auch „Rusinisch“)
- [1] Marc Stegherr: Rusinisch. In: Miloš Okuka (Herausgeber): Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens. Klagenfurt 2002, ISBN 978-3-85129-510-8, Seite 399–408 (Reihe: Wieser Enzyklopädie des europäischen Ostens, Band 10, PDF-Datei 269 kB).
- [1] Normdatensatz GND 4178735-3 für „Rusinisch“. Abrufdatum: 2. November 2021.
Quellen:
- ↑ Daniel Blum: Sprache und Politik. Sprachpolitik und Sprachnationalismus in der Republik Indien und dem sozialistischen Jugoslawien (1945–1991). Ergon-Verlag, Würzburg 2002, ISBN 978-3-89913-253-3, Seite 165.