Samichläusli
Samichläusli (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Samichläusli | die Samichläusli |
| Genitiv | des Samichläuslis | der Samichläusli |
| Dativ | dem Samichläusli | den Samichläusli |
| Akkusativ | das Samichläusli | die Samichläusli |
Worttrennung:
- Sa·mi·ch·läus·li, Plural: Sa·mi·ch·läus·li
Aussprache:
- IPA: [ˈsamiˌxlɔɪ̯sli] ?, [ˈsamiˌklɔɪ̯sli] ?
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Schweiz: kleiner Samichlaus
Herkunft:
- Ableitung der Verkleinerungsform des Substantivs Samichlaus mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -li (plus Umlaut)
Beispiele:
- [1] „Schon kurz nach neun Uhr waren alle am Abwägen und Formen von kleinen Teigkugeln, aus denen anschliessend Igel, Schweinchen, Samichläusli, Hefesterne mit Teelicht und allerlei Fantasiegebilde kreiert wurden.“[1]
- [1] „Die Montere lockten – hauptsächlich während der Adventszeit – die Kinder in Scharen zu sich, wo sie die ausgestellten Spielsachen, Engelchen und Samichläusli bestaunen konnten, indem sie ihre Nasen an den kalten Scheiben flach drückten.“[2]
- [1] „Etwa Samichläusli mit roter Kapuze, frohen Augen und weissem Rauschebart, wie sich im zweiten Stock beobachten lässt.“[3]
Übersetzungen
[1] kleiner Samichlaus
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Samichläusli“ (Kernkorpus)
Quellen:
- ↑ Zöpfe backen ganz ohne Zoff. In: Solothurner Zeitung. CH Regionalmedien AG, 19. November 2014, abgerufen am 9. April 2026 (HTTPS).
- ↑ Simon Mathis: Lozärner Usdröck: «Montere». In: Luzerner Zeitung. CH Regionalmedien AG, 12. Dezember 2019, abgerufen am 9. April 2026 (HTTPS).
- ↑ Arthur Phildius: Sehen, wie Salziges und Süsses entsteht. In: Der Küssnachter. Lokalinfo AG, 22. November 2018, abgerufen am 9. April 2026 (HTTPS).