Schlingpflanze

Schlingpflanze (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Schlingpflanze die Schlingpflanzen
Genitiv der Schlingpflanze der Schlingpflanzen
Dativ der Schlingpflanze den Schlingpflanzen
Akkusativ die Schlingpflanze die Schlingpflanzen

Worttrennung:

Schling·pflan·ze, Plural: Schling·pflan·zen

Aussprache:

IPA: [ˈʃlɪŋˌp͡flant͡sə]
Hörbeispiele:  Schlingpflanze (Info)

Bedeutungen:

[1] Botanik: eine sich nicht selbst tragende Pflanze, die eine spezielle Wuchsform hat und sich an anderen Pflanzen oder sonstigen festen Gegenständen herumwindet

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs schlingen und dem Substantiv Pflanze
Das Wort ist seit dem 19. Jahrhundert belegt.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Rankengewächs, Kletterpflanze

Gegenwörter:

[1] Hängepflanze, Kriechpflanze

Oberbegriffe:

[1] Pflanze

Beispiele:

[1] „Im dichten Schatten der vollbelaubten Stämme wucherten üppige Schlingpflanzen, dazwischen hielt sich etwas Rohr und Unterholz.“[2]
[1] „Wir sitzen auf Wandas kleinem Balkon in der lauen, duftenden Sommernacht, ein zweifaches Dach über uns, zuerst die grüne Decke von Schlingpflanzen, dann den mit unzähligen Sternen besäten Himmel.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Schlingpflanze
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schlingpflanze
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Schlingpflanze
[1] The Free Dictionary „Schlingpflanze
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Schlingpflanze“.
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchlingpflanze

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schlingpflanze
  2. Friedrich Gerstäcker: Die Flußpiraten des Mississippi. Goldmann, München 1964, Seite 62. Zuerst 1848 erschienen.
  3. Leopold von Sacher-Masoch; Helmut Fleskamp (Herausgeber): Venus im Pelz und Don Juan von Kolomea. Lichtenberg, München 1968, Seite 46. (Zuerst: Venus im Pelz, 1870, hier: S. 7-174; Don Juan von Kolomea 1866, hier: S. 175-244)