Schreckensnachricht

Schreckensnachricht (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Schreckensnachricht die Schreckensnachrichten
Genitiv der Schreckensnachricht der Schreckensnachrichten
Dativ der Schreckensnachricht den Schreckensnachrichten
Akkusativ die Schreckensnachricht die Schreckensnachrichten

Worttrennung:

Schre·ckens·nach·richt, Plural: Schre·ckens·nach·rich·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʃʁɛkn̩sˌnaːxʁɪçt]
Hörbeispiele:  Schreckensnachricht (Info)

Bedeutungen:

[1] Information, die beim Empfänger Schrecken auslöst

Herkunft:

Determinativkompositum aus Schrecken, Fugenelement -s und Nachricht

Synonyme:

[1] Schreckensbericht

Oberbegriffe:

[1] Nachricht

Beispiele:

[1] „Schockierend war an der Schreckensnachricht der Name des Anführers, der die Römer in die tödliche Falle geführt hatte: Arminius vom germanischen Stamm der Cherusker, die mit etwa 200000 Menschen zwischen Elbe, Weser und Harz siedelten.“[1]
[1] „Drei Tage nach der Schreckensnachricht klingelte kurz vor Mitternacht mein Telefon.“[2]
[1] „Sie zog weiter, studierte ihre Stadt, die sich von Stunde zu Stunde veränderte, Risse bekam, in der sich Aufbrechende und Zweifelnde zusammenrotteten, durch die Flüchtlinge zogen und Schreckensnachrichten verbreiteten, aus deren Häusern manchmal der Lärm von Feiernden drang, von wüsten und verwüstenden Festen.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schreckensnachricht
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchreckensnachricht
[*] The Free Dictionary „Schreckensnachricht
[1] Duden online „Schreckensnachricht

Quellen:

  1. Uwe Klußmann: Rebell gegen Rom. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 118-131, Zitat Seite 118.
  2. Eric T. Hansen mit Astrid Ule: Die ängstliche Supermacht. Warum Deutschland endlich erwachsen werden muss. Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-431-03874-3, Seite 173.
  3. Peter Härtling: Božena. Eine Novelle. 4. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, ISBN 3-423-12291-9, Seite 42. 1. Auflage 1996.