Schwefelgestank

Schwefelgestank (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Schwefelgestank
Genitiv des Schwefelgestankes
des Schwefelgestanks
Dativ dem Schwefelgestank
Akkusativ den Schwefelgestank

Worttrennung:

Schwe·fel·ge·stank, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈʃveːfl̩ɡəˌʃtaŋk]
Hörbeispiele:  Schwefelgestank (Info)

Bedeutungen:

[1] Gestank nach Schwefel, von Schwefel ausgehender Gestank

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Schwefel und Gestank

Oberbegriffe:

[1] Gestank, Schwefelgeruch

Beispiele:

[1] „Bitte komm nicht auf die Idee, dass mir die Hölle nicht gefällt. Nein, wirklich, hier ist es prima. Tausendmal besser als ich dachte. Ganz ehrlich, man sieht, du hast dir sehr lange sehr viel Mühe gegeben mit den wogenden, schwappenden Ozeanen aus siedend heißer Kotze und dem pestilenzialischen Schwefelgestank und den Wolken fieser Kriebelmücken.“[1]
[1] „Ich kurbelte mein Fenster hoch, um den Schwefelgestank auszusperren; das Industriegebiet verlor sich in einer Wohngegend mit engbrüstigen Klinkerhäusern, die so dicht aneinander gebaut waren, dass man kaum einen Schuh dazwischen stellen konnte.“[2]
[1] „Das Ballastwasser, das über das Deck und durch die Fockrüste abfließt, hat einen üblen Schwefelgestank, der durch den langen Kontakt mit verwesenden Überresten von Fett entsteht, die von früheren Reisen in den Fässern verbleiben.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Schwefelgestank
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Schwefelgestank
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchwefelgestank

Quellen:

  1. Chuck Palahniuk: Verflucht. Manhattan, München 2013, ISBN 978-3-442-54706-7, Seite 13.
  2. James Ellroy: Die schwarze Dahlie. Ullstein, Berlin 2006, ISBN 978-3-548-26675-6, Seite 375.
  3. Ian McGuire: Nordwasser. Mare, Hamburg 2018, ISBN 978-3-86648-267-8, Seite 100.