Selbstmitleid

Selbstmitleid (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Selbstmitleid
Genitiv des Selbstmitleids
des Selbstmitleides
Dativ dem Selbstmitleid
dem Selbstmitleide
Akkusativ das Selbstmitleid

Worttrennung:

Selbst·mit·leid, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈzɛlpstmɪtˌlaɪ̯t]
Hörbeispiele:  Selbstmitleid (Info)

Bedeutungen:

[1] Gefühl des Mitleids mit sich selbst

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Pronomen selbst und dem Substantiv Mitleid

Oberbegriffe:

[1] Mitleid

Beispiele:

[1] „Sie empfindet Selbstmitleid.“[1]
[1] „So fiel er in ein tiefes Tal des Selbstmitleids und sang das herzergreifende Lamentoso des Orpheus.“[2]
[1] „Ihr Mann hatte lange mit Dingen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen und ein Alkoholproblem, und Tove fürchtete, er könne den Halt verlieren, wieder zu trinken beginnen, Anfälle von Tobsucht und Selbstmitleid bekommen, wenn sie ihn verließe.“[3]
[1] „Die junge Frau könnte gewiss eine gute Gesprächspartnerin für Magnus sein und ihn von seinem Selbstmitleid befreien, ihn aus seiner Schwermütigkeit und Depression herausholen.“[4]

Wortbildungen:

selbstmitleidig

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Selbstmitleid
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Selbstmitleid
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSelbstmitleid
[1] The Free Dictionary „Selbstmitleid
[1] Duden online „Selbstmitleid

Quellen:

  1. Chika Unigwe: Schwarze Schwestern. Roman. Tropen, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-608-50109-4, Seite 275. Originalausgabe: Niederländisch 2007.
  2. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 287.
  3. Jón Kalman Stefánsson: Dein Fortsein ist Finsternis. Roman. Piper, München 2024 (übersetzt von Karl-Ludwig Wetzig), ISBN 978-3-492-32059-7, Seite 374. Isländisch 2020.
  4. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 495 f. 1. Auflage 2025.