Smiley

Smiley (Deutsch)

Substantiv, n, m

Singular 1Singular 2 Plural
Nominativ das Smileyder Smiley die Smileys
Genitiv des Smileysdes Smileys der Smileys
Dativ dem Smileydem Smiley den Smileys
Akkusativ das Smileyden Smiley die Smileys

Worttrennung:

Smi·ley, Plural: Smi·leys

Aussprache:

IPA: [ˈsmaɪ̯liː]
Hörbeispiele:  Smiley (Info)

Bedeutungen:

[1] ein minimalistisch gezeichnetes lächelndes Gesicht
[2] (angelehnt an [1]) jede Art von Piktogramm, die Gesichtsausdrücke (und mehr) darstellt
[3] Internetkommunikation, Chat, SMS, Messenger: Darstellung von [2] durch ASCII (oder auch andere Schrift auf dem Computer)

Herkunft:

von englisch smiley  en entlehnt, das auf das Verb smile  en „lächeln“ zurückgeht[1]

Synonyme:

[3] umgangssprachlich, abwertend: Grinsling, Grinsemännchen

Oberbegriffe:

[3] Emoticon

Beispiele:

[1] Er hat ein Smiley auf dem T-Shirt.
[1] „Ich widerstehe dem Impuls, einen Smiley in die Staubschicht auf dem Glastisch zu malen.“[2]
[1] „Ich freute mich über ihre gut gemeinten Bemerkungen, denn ich wusste, dass sie mir auf diese Weise ihre Sympathie zeigten, so, wie ich ihre Texte mit Smileys am Rand verzierte, wenn ich sie zurückgab.“[3]
[1] „Zwischen Brustwarzen und Bauchnabel ist ein großer Smiley, und als Rado genauer hinsieht, fällt ihm auf, dass er sich aus Brandnarben von unzähligen Zigaretten zusammensetzt.“[4]
[2] Im Message-Fenster gibt es eine Auswahl an bunten Smileys.
[3] Das am besten bekannte Smiley im Chat ist wohl :).
[3] „Emoticons, insbesondere Smileys, sind besonders augenfällig und lassen sich in den Freizeittexten überaus zahlreich und in verschiedenen Variationen belegen.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] animiertes Smiley

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[3] Zusammenstellung von ASCII-Smileys
[1–3] Wikipedia-Artikel „Smiley
[1] Duden online „Smiley
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSmiley
[3] The Free Dictionary „Smiley

Quellen:

  1. Duden online „Smiley
  2. Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter. Roman. btb, München 2019, ISBN 978-3-442-71754-5, Seite 301.
  3. Kristin Valla: Das Haus über dem Fjord. Roman. 4. Auflage. Kein & Aber, Zürich, Berlin 2024 (übersetzt von Gabriele Haefs), ISBN 978-3-0369-6172-9, Zitat Seite 167 f. Norwegisch 2019.
  4. Jón Atli Jónasson: Schmerz. Ein Fall für Dora und Rado. 2. Auflage. Scherz, Frankfurt/Main 2024 (übersetzt von Freyja Melsted), ISBN 978-3-651-00134-3, Seite 250. Isländisches Original Reykjavík 2022.
  5. Sarah Brommer: Aufsätze im SMS-Stil?. In: Sprachdienst. Nummer Heft 3-4, 2011, Seite 91-94, Zitat Seite 92.