Sprüchlein

Sprüchlein (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Sprüchlein die Sprüchlein
Genitiv des Sprüchleins der Sprüchlein
Dativ dem Sprüchlein den Sprüchlein
Akkusativ das Sprüchlein die Sprüchlein

Worttrennung:

Sprüch·lein, Plural: Sprüch·lein

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʁʏçlaɪ̯n]
Hörbeispiele:  Sprüchlein (Info)
Reime: -ʏçlaɪ̯n

Bedeutungen:

[1] ein kleiner Spruch

Herkunft:

Ableitung der Verkleinerungsform (des Diminutivs) zu Spruch mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -lein (und Umlaut)

Beispiele:

[1] „Man soll nicht zu große Ansprüche an Ärzte stellen, ist einer schlau, hat er bald das Abrakadabra der guten alten weisen Frauen begriffen, und an Stelle von roten Schutzbändchen und magischen Sprüchlein liefert er das Seinige.“[1]
[1] „Es scheint mir, daß ich das lange, ununterbrochene eheliche Solstitium hindurch auf ihrem Schoße saß (auch wenn sie stand) und die Sprüchlein aufsagte, die sie mich gelehrt hatte.“[2]

Redewendungen:

sein Sprüchlein aufsagen

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sprüchlein
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSprüchlein
[1] Duden online „Sprüchlein

Quellen:

  1. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 114. Erstauflage 1933.
  2. Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 221. Englisches Original Paris 1939.