Staatsgründung

Staatsgründung (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Staatsgründung die Staatsgründungen
Genitiv der Staatsgründung der Staatsgründungen
Dativ der Staatsgründung den Staatsgründungen
Akkusativ die Staatsgründung die Staatsgründungen

Worttrennung:

Staats·grün·dung, Plural: Staats·grün·dun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈʃtaːt͡sˌɡʁʏndʊŋ]
Hörbeispiele:  Staatsgründung (Info)

Bedeutungen:

[1] Gründung eines Staates

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Staat und Gründung sowie dem Fugenelement -s

Oberbegriffe:

[1] Gründung

Beispiele:

[1] „Großzügige Pläne wurden entworfen, ein neues allumfassendes Aufbauprogramm, das alles in den Schatten stellen sollte, was die alten Pioniere vor der Staatsgründung für uns geschaffen hatten.“[1]
[1] „Bei der Staatsgründung hatten die Slowaken mitgespielt; sie wollten – unter allen Umständen – lieber in einen Staat mit den Tschechen als wieder zurück zu den Ungarn.“[2]
[1] „Nicht jede dieser Bewegungen hatte die Errichtung eines autonomen oder souveränen jüdischen Gemeinwesens auf einem eigenen Territorium zum Ziel, wie etwa der Zionismus, der eine Staatsgründung in Palästina anstrebte.“[3]
[1] „Im September reiste, angeführt vom Generalsekretär der Einheitspartei, Walter Ulbricht, eine Delegation des Deutschen Volksrats, der von den Sowjets eingesetzten deutschen Verwaltung, auf Einladung des Kremls nach Moskau, um die Details der bevorstehenden Staatsgründung abzuklären.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Staatsgründung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Staatsgründung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Staatsgründung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalStaatsgründung
[*] The Free Dictionary „Staatsgründung
[1] Duden online „Staatsgründung

Quellen:

  1. Edgar Hilsenrath: Der Nazi & der Friseur. Roman. 15. Auflage. dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-13441-5, Seite 421. Zuerst 1977 erschienen.
  2. Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, Seite 113.
  3. Marion Aptroot, Roland Gruschka: Jiddisch. Geschichte und Kultur einer Weltsprache. Originalausgabe, C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-52791-3, Seite 124.
  4. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 78. 1. Auflage 2025.