Staatsideologie

Staatsideologie (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Staatsideologie die Staatsideologien
Genitiv der Staatsideologie der Staatsideologien
Dativ der Staatsideologie den Staatsideologien
Akkusativ die Staatsideologie die Staatsideologien

Worttrennung:

Staats·ideo·lo·gie, Plural: Staats·ideo·lo·gi·en

Aussprache:

IPA: [ˈʃtaːt͡sʔideoloˌɡiː]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] staatliche Ideologie, von einem Staat propagierte und geförderte ideologische Ausrichtung

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Staat und Ideologie mit dem Fugenelement -s

Oberbegriffe:

[1] Ideologie

Beispiele:

[1] „Taner Akçam formulierte schon Mitte der 1990er Jahre die These, die Legitimität der modernen Türkei beruhe auf einem Genozid. Damit stellte er die auf Mustafa Kemal ‹Atatürks› 36-stündige Nutuk (‹Rede›) von 1927 zurückgehende offizielle Staatsideologie in Frage, wonach die türkische Republik das Ergebnis des heroischen Überlebenskampfs einer dem Untergang nahen Nation war.“[1]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Staatsideologie
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Staatsideologie
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalStaatsideologie

Quellen:

  1. Rolf Hosfeld: Tod in der Wüste. Der Völkermord an den Armeniern. C.H.Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-67451-8, Seite 26.