Standpauke

Standpauke (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Standpauke die Standpauken
Genitiv der Standpauke der Standpauken
Dativ der Standpauke den Standpauken
Akkusativ die Standpauke die Standpauken

Worttrennung:

Stand·pau·ke, Plural: Stand·pau·ken

Aussprache:

IPA: [ˈʃtantˌpaʊ̯kə]
Hörbeispiele:  Standpauke (Info)

Bedeutungen:

[1] Rede, mit der jemand heftig gerügt wird

Herkunft:

Standpauke „nachdrückliche Strafrede“ ist seit dem 19. Jahrhundert belegt.[1] Es stammt laut Duden aus der Studentensprache und ist analog zu früherem Standrede gebildet.[2]
Determinativkompositum aus den Substantiven Stand und Pauke. Dabei gehört Pauke zum Verb pauken im Sinne von predigen.[3]

Synonyme:

[1] Gardinenpredigt, Strafpredigt, Strafrede

Beispiele:

[1] „Sie beendeten ihre Standpauke mit der Drohung, dass sie mich schon noch bestrafen würden.“[4]
[1] „Die Standpauken kamen völlig unerwartet.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Standpauke“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Standpauke“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Standpauke“
[(1)] The Free Dictionary „Standpauke“
[1] Duden online „Standpauke“

Quellen:

  1. ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Standpauke“
  2. ↑ Duden online „Standpauke“
  3. ↑ Duden. Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. 2., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2002, ISBN 3-411-04112-9, Artikel: Standpauke.
  4. ↑ James Fenimore Cooper: Ned oder Ein Leben vor dem Mast. 3. Auflage. mareverlag, Hamburg 2017 (übersetzt von Alexander Pechmann), ISBN 978-3-86648-190-9, Seite 72. Englisches Original 1843.
  5. ↑ Eva Björg Ægisdóttir: Verschwiegen. Ein Island-Krimi. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2024 (übersetzt von Freyja Melsted), ISBN 978-3-462-00663-6, Seite 112. Isländisch 2018.