Staubgeruch

Staubgeruch (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Staubgeruch die Staubgerüche
Genitiv des Staubgeruches
des Staubgeruchs
der Staubgerüche
Dativ dem Staubgeruch den Staubgerüchen
Akkusativ den Staubgeruch die Staubgerüche

Worttrennung:

Staub·ge·ruch, Plural: Staub·ge·rü·che

Aussprache:

IPA: [ˈʃtaʊ̯pɡəˌʁʊx], [ˈʃtaʊ̯pɡəˌʁuːx]
Hörbeispiele:  Staubgeruch (Info),  Staubgeruch (Info)

Bedeutungen:

[1] Geruch, der von Staub ausgeht

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Staub und Geruch

Oberbegriffe:

[1] Geruch

Beispiele:

[1] „Beim Einatmen drang mir nun ein durchdringender Staubgeruch in die Nase - ein Gestank, wie ich ihn nie zuvor gespürt hatte.“[1]
[1] „Die Frauen trugen Sonntagskleidung, die Hauben griffbereit für die Fahrt, erneut außer der Greisin: Immer noch war sie eingemummt in ihre weite Tracht, weder Kleid noch Kittel, sondern irgendein undefinierbares Gewand, worin sie sich formlos und ungehindert bewegte, in einer Dunstglocke aus zartem Moschus, dem Staubgeruch alten Weiberfleisches, immun gegen Schmutz, wie Stein oder Lehm.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Staubgeruch
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalStaubgeruch

Quellen:

  1. H.P. Lovecraft: Die Falle. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1344.
  2. Cormac McCarthy: Draußen im Dunkel. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2013, ISBN 978-3-498-04331-5, Seite 59.